Präventive Bekämpfungsmethoden
Das Rentokil Spritzverfahren zielt auf die ersten drei Entwicklungsstadien der Eichenprozessionsspinner im Frühjahr ab, meist Ende April bis Mitte Mai, in der die Larven noch keine flugfähigen Gifthaare entwickelt haben. Rentokil arbeitet selbstverständlich ausschließlich mit zugelassenen Bioziden und Präparaten, die lediglich gegen den Eichenprozessionsspinner, jedoch nicht gegen Mensch, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z.B. Bienen wirken.
So wirkt die präventive Bekämpfungsmethode
Das Wirkungsprinzip beruht darauf, dass die Präparate auf den befallenen Baum und somit auch Blätter gesprüht werden, wo sie anschließend durch die Eichenprozessionsspinner-Raupen, während der normalen Fraßaktivitäten aufgenommen werden.
Die Folge ist, dass ein Bakteriumprotein den Darm der Larven zerstört, was zu einen Fraßstopp , und schließlich zum Tod der Eichenprozessionsspinnerlarve führt.
Rentokil bedient sich einer speziellen, praxisbewährten Ausbringungstechnik. Dabei wird das Präparat mittels einer gebläseunterstützten Motorspritze appliziert, eine elektrostatische Aufladung des Spritznebels sorgt zusätzlich für eine verbesserte Blattanheftung. Durch eine Mikrodosierungspumpe kann das Substrat optimal dosiert werden. Das Hochleistungs-Axial-Gebläse ermöglicht während der Behandlung einen Aktionsradius von über 30 Metern. Je nach Gelände und Einsatzbedingungen kommen Hubsteiger oder Raupensteiger zum Einsatz. So werden die Eichenprozessionsspinner-Raupen zuverlässig erreicht.