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Eichenprozessionsspinner Bekämpfung

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Wieso den Eichenprozessionsspinner bekämpfen?

Der Eichenprozessionsspinner ist ein graubrauner, unscheinbarer Schmetterling – ein Nachtfalter, um genau zu sein. Und so harmlos er als ausgewachsener Nachtfalter ist, so gefährlich sind seine Raupen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind behaart – mit sichtbaren großen Borsten und feinen, kaum zu sehenden, feinen Härchen. Und diese Härchen können bei Menschen schwere allergische Reaktionen auslösen: Von äußerst unangenehmen Hautirritationen, die sich in Pusteln und Quaddeln äußern, bis hin zu Asthma und schwerer Atemnot.

Deswegen dürfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners nur mit Schutzkleidung und von einem Spezialisten entfernt werden.

Eichen

Nomen est omen: So kommt der Schmetterling zu seinem Namen: 

Der unscheinbare Schmetterling mit seinen gefährlichen Raupen bewohnt am liebsten Eichen, wie sein Name bereits vermuten lässt.

Prozession

Die Eichenprozessionsspinnerraupen leben und bewegen sich gerne im Kollektiv – wie eine Prozession: teilweise mehrspurig kriechen die Raupen von einer Futterstelle zur nächsten.

Spinner

Tagsüber leben die älteren Raupen in sogenannten Gespinsternestern. Fein gesponnene Nester, in dem eine ganze Gruppe Larven lebt. Bereits die Nester können für Menschen zu einer Gefahr werden, da sie neben Kot und Häutungsresten auch die für den Menschen gefährlichen Brennhaare beinhalten. Deswegen dürfen Gespinstnester nicht einfach entfernt oder gar berührt werden.

Das macht den Eichenprozessionsspinner so gefährlich

Die behaarten Raupen haben es in sich: ihre kleinen, feinen, kaum sichtbaren Haare können für Menschen ganz schön gefährlich werden. Sie enthalten das Eiweißgift Thaumetopoein, ein Nesselgift, welches das Immunsystem angreifen kann. Das Gemeine: Sie sind zudem mit winzigen Widerhaken versehen, die sich in die Haut und Schleimhäute bohren und dort vorerst verbleiben. Auf der Haut können sie binnen kurzer Zeit starke Rötungen, Juckreiz und Quaddeln hinterlassen – ähnlich wie Insektenstiche. Das Einatmen der feinen Härchen kann zu Reizhusten und Asthma führen. Es reicht nicht aus, die Raupen des Eichenprozessionsspinners in Ruhe zu lassen. Die Brennhaare lösen sich nicht nur bei leichter Berührung, sondern auch dann, wenn die Raupe sich bedroht fühlt oder auf dem Weg von einer Futterstelle zur anderen ist. Zudem können die Härchen auch vom Wind davongetragen werden – ist ein Baum mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen, gilt ein Umkreis von 200 m als kontaminiert. Damit nicht genug: Die Brennhaare bleiben über Jahre hinweg gefährlich, denn ihr Gift ist noch weitere zwei bis vier Jahre aktiv. Deswegen muss der Eichenprozessionsspinner bekämpft werden, insbesondere da, wo er Menschen gefährlich werden kann. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Bekämpfung und die Entfernung von Eichenprozessionsspinner-Raupen nur durch geschulte Profis erfolgt.

Jetzt unverbindlich von unseren sachkundigen Experten beraten lassen.

Vorbeugende Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner

Die gute Nachricht ist, dass der Eichenprozessionsspinner nicht in allen Larvenstadien gefährlich für den Menschen ist. Erst ab dem dritten Larvenstadium entwickelt die Raupe ihre gesundheitsgefährdeten Brennhaare. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, den Eichenprozessionsspinner präventiv zu bekämpfen, sobald erste Hinweise auf den Falter und seine Raupen erkennbar sind.

Rentokil bietet seinen Kunden zur vorbeugenden Bekämpfung ein über Jahre bewährtes Spritzverfahren, um die Populationsentwicklung der Eichenprozessionsspinner im Stadium vor Ausbildung der giftigen Brennhaare zu stoppen. Es ist erwiesen, dass eine effiziente Eichenprozessionsspinner-Behandlung bereits mit geeigneten Vorbeugemaßnahmen beginnt. Durch Einsatz spezieller Präparate wird die Eichenprozessionsspinner-Entwicklung durch einen Fraßstopp, der zum Absterben der Larve führt, so stark eingeschränkt, dass Bekämpfungsaktionen später nur noch punktuell nötig werden.

Präventive Bekämpfungsmethode Eichenprozessionsspinner

Präventive Bekämpfungsmethoden

Das Rentokil Spritzverfahren zielt auf die ersten drei Entwicklungsstadien der Eichenprozessionsspinner im Frühjahr ab, meist Ende April bis Mitte Mai, in der die Larven noch keine flugfähigen Gifthaare entwickelt haben. Rentokil arbeitet selbstverständlich ausschließlich mit zugelassenen Bioziden und Präparaten, die lediglich gegen den Eichenprozessionsspinner, jedoch nicht gegen Mensch, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z.B. Bienen wirken.

So wirkt die präventive Bekämpfungsmethode

Das Wirkungsprinzip beruht darauf, dass die Präparate auf den befallenen Baum und somit auch Blätter gesprüht werden, wo sie anschließend durch die Eichenprozessionsspinner-Raupen, während der normalen Fraßaktivitäten aufgenommen werden.

Die Folge ist, dass ein Bakteriumprotein den Darm der Larven zerstört, was zu einen Fraßstopp , und schließlich zum Tod der Eichenprozessionsspinnerlarve führt. 

Rentokil bedient sich einer speziellen, praxisbewährten Ausbringungstechnik. Dabei wird das Präparat mittels einer gebläseunterstützten Motorspritze appliziert, eine elektrostatische Aufladung des Spritznebels sorgt zusätzlich für eine verbesserte Blattanheftung. Durch eine Mikrodosierungspumpe kann das Substrat optimal dosiert werden. Das Hochleistungs-Axial-Gebläse ermöglicht während der Behandlung einen Aktionsradius von über 30 Metern. Je nach Gelände und Einsatzbedingungen kommen Hubsteiger oder Raupensteiger zum Einsatz. So werden die Eichenprozessionsspinner-Raupen zuverlässig erreicht.

Vorteile einer vorbeugenden EPS-Bekämpfung* durch Rentokil

  • Intelligente EPS-Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner-Population bereits vor Eintreten möglicher Gesundheitsschäden.
  • Sanfte Behandlung – wirkungsvoll gegen den Eichenprozessionsspinner, keine Schädigung von Mensch, Nutztier und der Natur.
  • Anwendung innerhalb aller denkbaren Einsatzumgebungen möglich.
  • Auf Wunsch aktive Bürgerinformation (Pressearbeit, Infoblätter, Broschüren etc.) zum Eichenprozessionsspinner.
  • Gemäß Produktzulassung müssen öffentliche Bereiche für 8 Stunden nach Ausbringung gesperrt werden.

*EPS = Eichenprozessionsspinner

Akute Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner

Sind die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner ab dem dritten Larvenstadium ausgebildet und die Verpuppung der Raupen beginnt, werden mechanische Verfahren zur Bekämpfung angewendet. Diese Verfahren kommen ab Ende Mai zum Einsatz, da die organischen Rückstände der Eichenprozessionsspinner selbst nach erfolgter Metamorphose zum Schmetterling im Sommer das ganze Jahr über gefährlich bleiben und damit gesundheitliche Gefahren für den Menschen darstellen können.

Mechanische Methoden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Rentokil Absaugverfahren ist das Mittel der Wahl, wenn es um eine sensible, rückstandsfreie und kostengünstige Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner geht. Dabei werden die Gespinstnester inkl. Raupen, Gitfthaaren und Häutungsreste durch spezielle Hochleistungssauggeräte sachkundig entfernt. Wenn alle organischen Substanzen des Eichenprozessionsspinners restlos vom Eichenbaum entfernt wurden, wird das biogefährliche Material in einer Sonderverbrennungsanlage fachgerecht entsorgt. 

Nicht empfohlene mechanische Maßnahmen – wie man den Eichenprozessionsspinner nicht bekämpft

Abbrennen aller organischen Substanzen der Eichenprozessionsspinner durch Gasbrenner, kann zur Verbreitung der gefährlichen Brennhaare beitragen und Baumsubstanz schädigen.

Hochdruckwasserstrahl zum Entfernen von Nestern würde die giftigen Brennhaare verwirbeln und verteilen

Immer wieder liest man im Internet Hausmittel zur Bekämpfung von Eichenprozessionsspinner. Einige der vorgeschlagenen mechanischen Techniken sind sehr problematisch. So kann es bei der Entfernung von Nestern mittels Hochdruckwasserstrahl zu einer sehr starken Verwirbelung der giftigen Brennhaare kommen. Das hätte zur Folge, dass im Umkreis von mindestens 200 m die Umgebung kontaminiert wäre und das über mindestens zwei bis vier Jahre hinweg.

Auch das Abflammen der Gespinstnester mittels Gasbrenner kann nicht empfohlen werden, da es beim Abflammen zu Aufwinden kommt, die zu einer weiteren räumlichen Verbreitung der Gifthaare führen. Daneben besteht die Gefahr, durch die Gasbrenner während der Behandlung wertvolle Baumsubstanz zu zerstören. Zur Brandgefahr kommt es auch durch die saisonal bedingt sehr trockene pflanzliche Umgebung.

Vorteile einer akuten EPS-Bekämpfung* durch Rentokil

  • Notfallbereitschaft: Schnelle und unkomplizierte Abwicklung in Akutsituationen (Kindergärten, Schulen, Freibäder, Friedhöfe etc.).Durch das Binden und Absaugen der Gifthaare der Eichenprozessionsspinner wird eine räumliche Verdriftung und damit Gefährdung verhindert.
  • Wirksam: Sämtliche organische Substanzen der Eichenprozessionsspinner werden restlos und rückstandsfrei entfernt. Ökologisch: Keine Schädigung der Baumsubstanz durch die Behandlung.
  • Kompetent: Erfahrene Rentokil Expertenteams mit optimaler technischer Ausstattung (Apparaturen, Präparate, Schutzkleidung etc.). Sowie Vermittlung von Steigergeräten, Hubarbeitsbühnen sowie Unterstützung bei der Einholung von Ausnahme- und/ oder Stellgenehmigungen, Baustellenabsicherungen etc.

*EPS = Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner entdeckt – was tun?

Wenn Sie Eichenprozessionsspinner entdeckt haben, sollten Sie als erstes auf Abstand gehen und die Raupe keineswegs anfassen. Fand ein Kontakt statt, wird empfohlen zu duschen und die Haare zu waschen sowie die Kleidung bei mindestens 60°C zu waschen. Beobachten Sie Ihre Symptome: Bei sehr starkem Ausschlag oder Atemnot kontaktieren Sie dringend einen Arzt.

Eichenprozessionsspinner auf eigenem Grundstück

Versuchen Sie nicht Eichenprozessionsspinner eigenständig zu bekämpfen. Das Risiko ist zu groß folgenschwere Fehler für sich und andere zu begehen. Da die Brennhaare der Eichenprozessionspinner-Raupen stark verweht werden können und auch noch nach mehreren Jahren aktiv sind, kann bei einer unprofessionellen Bekämpfung die Umgebung kontaminiert werden. Wir Profis haben mehrere Möglichkeiten, die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu bekämpfen und ihre gespinstartigen Nester zu entfernen. Um sich vor den Brennhaaren zu schützen, rücken unsere Teams mit Schutzanzügen, Schutzmasken und Spezialausrüstung an und verwenden wirksame Mittel, um die Eichenprozessionsspinner schonend zu bekämpfen

Professionelle Hilfe anfordern

Eichenprozessionsspinner im öffentlichen Raum

Wenn Sie in Parks, auf Friedhöfen oder im Wald Eichenprozessionsspinner entdeckt haben, gilt in erster Linie: Abstand halten! Informieren Sie anschließend das Ordnungs- und Grünflächenamt. Zwar ist ein Befall, unabhängig davon, ob auf privaten oder öffentlichen Grund, nicht meldepflichtig, so kann jedoch der befallene Baum markiert und der Eichenprozessionsspinner schnellstmöglich bekämpft werden. Im Ernstfall werden ganze Waldwege oder auch Kinderspielplätze gesperrt, um das gesundheitliche Risiko bis zur Entfernung minimal zu halten.

Wann ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich?

Je nach Lebenszyklus gehen vom Eichenprozessionsspinner unterschiedlich starke Risiken aus und das wirkt sich auch auf die Art der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner aus

BILD MUSS AUSGETAUSCHT WERDEN

April & Mai:

Die ersten Raupen schlüpfen aus den im Vorjahr gelegten Eiern. In diesem und dem nachfolgenden Stadium sind die Raupen für Menschen ungefährlich. Wer die Raupen jetzt entdeckt hat Glück – lediglich die Nester aus dem Vorjahr, in dem die Eier geschützt lagen, beinhalten die giftigen Brennhaare. In diesem Stadium werden die Eichenprozessionsspinner vorsorglich bekämpft.

Mai & Juni

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben nun ihr drittes Larvenstadium erreicht und ihre giftigen Brennhaare entwickelt. Insgesamt durchläuft die Raupe sechs Larvenstadien. Ab dem Moment sind sie durch ihr Nesselgift gefährlich für Menschen. Neben den Raupen selbst sind auch ihre fein gesponnenen Gespinsternester mit den Häutungsresten ein gesundheitliches Risiko. Da die feinen Haare nicht nur bei Berührung, sondern auch bei potentieller Gefahr abfallen und bei Wind auch in die Umgebung getragen werden, ist jetzt nur noch eine aktive Bekämpfung wirksam.

Juli

Ende Juni erreichen die Raupen des Eichenprozessionsspinners das letzte Larvenstadium und verpuppen sich im Juli. Die Gifthaare werden im Kokon verwoben – die Gefahr geht nun vielmehr von den Nestern aus, die unter anderem aus Häutungsresten inkl. Brennhaare bestehen und deren Gift noch über Jahre hinweg aktiv ist.

Mehr Spannendes zur Biologie der Eichenprozessionsspinner

6 spannende Fragen und Antworten zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Der unscheinbare Falter selbst ist nicht gefährlich, aber seine Raupen. Sie besitzen Brennhaare, die ein Nesselgift beinhalten, das bei Menschen schwere allergische Reaktionen hervorrufen kann. Die giftigen Härchen werden von der Raupe bei Berührung abgestoßen und verweilen dank Widerhaken in Haut und Schleimhäuten. Aber auch bei Gefahr wirft die Raupe ihre Brennhaare ab – durch Wind werden diese verweht, so dass auch im Umkreis von 200 m die gefährlichen Haare noch über Jahre aktiv sind und ein hohes gesundheitliches Risiko bergen.

Die Brennhaare können zwei bis vier Jahre lang aktiv sein, so lange beinhalten sie das für viele Menschen gefährliche Eiweißgift. Von den Gespinsternester, die aufgrund von Häutungsresten Brennhaare beinhalten, geht ein ernstzunehmendes Risiko aus. Werden diese nicht fachmännisch entfernt, können sie die gefährlichen, kaum sichtbaren Härchen in der Umgebung verteilen und diese für die nächsten vier Jahre kontaminieren. Außerdem kann der Wind sie bis zu 200 m weit tragen, so dass ein Radius von 200 m für diesen Zeitraum als gefährlich gilt

Von dem adulten Nachtfalter geht keine Gefahr aus, da er keine Brennhaare mehr besitzt. Erst im dritten von sechs Larvenstadien entwickelt die Raupe des Eichenprozessionsspinners ihre giftigen unscheinbaren Härchen. So geht gerade in den Monaten Mai bis Juli eine besonders hohe Gefahr vom Eichenprozessionsspinner aus. In diesen Monaten muss der Eichenprozessionsspinner aktiv bekämpft werden.

Sobald Sie einen Eichenprozessionsspinner entdecken, gilt: Abstand halten. Die Raupe wirft nicht nur bei Berührung, sondern bereits bei Gefahr ihre giftigen Brennhaare ab. Wenden Sie sich bestenfalls ans Grünflächenamt oder an das Ordnungsamt, wenn Sie den Eichenprozessionsspinner auf öffentlichen Plätzen entdecken. Wenn Sie die Raupen auf Ihrem eigenen Grundstück bemerken, wenden Sie sich immer an einen Schädlingsbekämpfer

In den ersten beiden Larvenstadien kann der Eichenprozessionsspinner noch präventiv bekämpft werden. Unter anderem mit Spritzverfahren befallener Bäume: Dabei werden Blätter mit einer Substanz bespritzt, die während des Fressens aufgenommen wird, zu einem Fraßstopp führt und damit die Weiterentwicklung der Raupen verhindert.

Haben die Raupen mindestens ihr drittes Larvenstadium erreicht, müssen sie und ihre feinen Gespinstnester abgesaugt werden. In dem Fall sprechen wir von einer aktiven Bekämpfung.

Der Eichenprozessionsspinner kann nur von einem Fachbetrieb bekämpft und entfernt werden. Im Internet kursierende Hausmittel bergen zu große gesundheitliche Risiken, da sie die Verbreitung der gefährlichen Brennhaare begünstigen. Die giftigen Härchen werden in der Umgebung verteilt und sind dort die nächsten Jahre aktiv und damit weiterhin gesundheitlich höchst gefährlich

Professionelle Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung

* Pflichtangaben

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