Schäden durch Schadnager
Schadnager sind charakterisiert durch ihren ausgeprägten Nagetrieb und ihre Neugier. Neben der Erzeugung von Angst und Unbehaglichkeitsgefühlen beim Menschen, sind Schadnager für eine Reihe weiterer Gefahren und Schäden verantwortlich.
Wirtschaftliche Schäden
Ein Befall von Schadnagern kann mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen einhergehen. Neben der negativen Wirkung auf den guten Ruf, führen Waren- und Produktionsausfälle jährlich zu Millionenschäden. Im Falle auditierter Unternehmen (IFS, BRC, AIB etc.) kann ein festgestellter Schadnager-Befall sogar zum wirtschaftlichen Ruin führen, wenn z.B. aufgrund nicht bestandener Audits existenzielle Großaufträge weg brechen.
Gesundheitliche Schäden – Schadnager als Krankheitsüberträger
Schadnager sind Gesundheitsschädlinge, da sie von einer Vielzahl von Krankheitserregern befallen sind, die — mittels Parasiten, wie Flöhe, Zecken, Läusen und Milben — auch auf den Menschen übertragbar sind. Die Übertragung erfolgt dabei durch:
- Fäkalien und Urin
- Schmutz und Dreck
- Bisse von Schadnagern
Materialschäden
Es gibt kaum Materialien, die den Nagezähnen von Schadnagern widerstehen. Schadnager richten folgende Materialschäden an:
- Schäden an Kabeln und Elektroinstallationen
- Nageschäden an Verpackungen, Textilien und Einrichtungsgegenständen
- Nageschäden an Isolierungen und Dämmstoffen sowie Schäden an Gebäuden und Brücken, durch Absackungen von gepflasterten und betonierten Flächen als Folge der Wühltätigkeit
Schäden an Vorräten
Schadnager sind für den Verlust von Rohstoffen, Lebensmittelvorräten und Futtermittel sowie Ernteausfälle verantwortlich. Neben der Vertilgung werden größere Mengen von Vorräten durch die permanente Kot- und Urin-Ausscheidung verunreinigt und damit für den Verzehr ungenießbar gemacht. Darunter leiden vor allem Nahrungsmittelbetriebe, Küchen und Produktionsstätte.