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In den letzten Jahren schreckten immer mehr Spatzen nicht davor zurück, in die Lamellenkästen einzudringen, um dort ihre Nester zu bauen, und verursachten teilweise erhebliche Schäden an den Jalousien und Gebäuden.
Darüber hinaus sorgen herabfallender Kot, Nistmaterial und vor allem Dämmstoffe, die Spatzen mit dem Schnabel abreissen, für unangenehme Verschmutzungen auf Fensterbänken.
Aufgrund der im Kot enthaltenen Parasiten können Spatzennester in Wohnräumen zu Schädlingsproblemen führen. Dies dürfte nicht nur zu hohen Ausgaben für die Spatzenbekämpfung führen, sondern auch zu erheblichen Einnahmeausfällen aufgrund von Mietausfällen. Darüber hinaus begünstigt das Verschwinden von Dämmstoffen die Bildung von Wärmebrücken, was sich in den Heizkosten niederschlägt.
Hinzu kommen die Unannehmlichkeiten, die den Mietern durch den widerlichen Geruch von Vogelkot auf den Fensterbänken und Balkonen entstehen, sowie durch die störenden Geräusche, die durch das Zwitschern und Flügelschlagen der Vögel entstehen, die in unaufhörlicher Bewegung posieren und wegfliegen.
Doch damit nicht genug: Schadvögel übertragen für den Menschen krankheitserregende bakterielle und virale Erreger wie Salmonellose und Paratyphus, aber auch verschiedene Arten von Parasiten wie Taubenzecken, Geflügelmilben und Bettwanzen, die in Abwesenheit ihrer Wirtstiere ebenfalls infizieren können Menschen.
Um diesem Gesundheitsrisiko effektiv zu begegnen, gibt es heute professionelle Lösungen, um Rollladenkästen vor Spatzen zu schützen.
Wenn ein Nest in einem Markisenkasten entdeckt wurde, sollte berücksichtigt werden, dass der Spatz ein kleiner Vogel einer geschützten Art ist und von Mitte März bis Mitte August kein Nest entfernt werden darf.
Spatzen bauen ihre Nester hauptsächlich im April und Mai.
Um zu verhindern, dass Spatzen in Jalousiekästen nisten, empfiehlt es sich, Vögeln, die dort ihre Nester bauen möchten, den Zutritt zu verbieten.
Sollte ein Nest ausserhalb der Schutzfrist beseitigt werden können, empfiehlt sich eine professionelle Reinigung und Entfernung des Vogelkots mit anschliessender Desinfektion. Empfehlenswert ist auch eine Kontrolle zur Feststellung der Ansiedlung möglicher Schädlinge.
Wenn Sie diese Tipps befolgen, werden Blindkästen für Spatzen weniger attraktiv.
Das Erscheinungsbild des Sperlings (Passer Domesticus) ist durch sein dunkelgraues Gefieder mit braunen Flügeln und einem braunen Fleck auf dem Hinterkopf gekennzeichnet. Der Spatz, auch Haussperling genannt, ist etwa 10 cm lang und schläft gerne in der Nähe von Häusern, z.B. auf Dachrinnen und Holzrahmen, erkennbar an seinem wenig melodischen Gesang (Gezwitscher).
Die Lebensweise der Spatzen ist durch den Bau grosser Nester in Baumstammhöhlen, Nistkästen und Hohlräumen, in Jalousiekästen, Hauswänden und Dachrahmen geprägt. Das Weibchen legt jeweils etwa 4 Eier, wobei je nach Umweltbedingungen 2 bis 3 Gelege pro Jahr möglich sind. Die Inkubationszeit beträgt 13 Tage; Die Nestlinge bleiben 15 Tage im Nest. Als Nahrung bevorzugen Spatzen Getreide, fressen aber auch Brotreste und ähnliche Lebensmittel. Der Haussperling hat kein Herdenverhalten. Die Familiengruppe lebt auf einem relativ kleinen Territorium. Vögel nehmen Futter, das ihnen vertraut ist, ohne Angst an. In Gebäuden lebende Spatzen sind stark an eine bestimmte Nahrungs- und Wasserquelle gebunden, die sich in genau definierten Bereichen befindet.
Schäden im gewerblichen Bereich: Besonders in Produktions- und Lagerbereichen stellen Spatzen ein Problem dar, wenn Produktionsanlagen und Lebensmittel oder deren Verpackungen mit Kot verunreinigt sind. Der Wunsch, Spatzen zu jagen, wird dadurch verstärkt, dass Spatzen bei der Nahrungssuche Bissspuren auf Lebensmittelverpackungen hinterlassen. Sie bauen Nester in Kabelkanälen, Balkensystemen oder Deckendämmstoffen; Teile dieser Nester und manchmal auch Schädlinge fallen herunter und stellen so ein Hygieneproblem dar, so sehr, dass die Opfer dieses Problems nach Lösungen zur Bekämpfung von Spatzen oder Schutzsystemen gegen Spatzen suchen.
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