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Sie genießen keinen guten Ruf. Ihr Summen wirkt fast schon aggressiv statt beruhigend und kaum jemand bleibt entspannt sitzen, wenn sie uns beim Grillen oder Eis-Essen besuchen. Wespen sind nicht sonderlich beliebt – dabei sind sie durchaus spannend. Kenne deinen Feind heißt es – lernen Sie mehr über Wespen und wer weiß, vielleicht wirken sie das nächste Mal nicht ganz so unfreundlich. (Und wenn doch, dann können wir etwas dagegen tun.)
Wespen füttern ihre Brut mit Fliegen, Mücken, Raupen und anderen Insekten – bis zu 3.000 Beutetiere pro Tag in einem großen Nest! Damit sind sie sogar recht nützlich und uns als Schädlingsbekämpfer fast schon sympathisch. Wenn Sie also in einer weit entfernten Ecke im Garten ein Wespennest sehen: Freuen Sie sich über kostenlose und fleißige Schädlingsbekämpfer. Lästige Mücken und Fliegen stehen auf dem Speiseplan der Wespe. Für alle anderen Schädlinge sind wir der richtige Ansprechpartner.
Auf den ersten Blick sehen Wespennester aus wie filigrane Papierarbeiten. Und im Grunde sind sie das auch. Denn die kleinen Handwerkerinnen nagen Holz an, zerkauen es und bauen daraus ihr Nestmaterial. Das ähnelt sehr der Papierherstellung. Diese kleinen Papier-Kunstwerke sind geschützt und dürfen nicht einfach so entfernt werden. Wenn Sie ein Wespennest entfernen müssen, dann wenden Sie sich an uns. Als professionelle Schädlingsbekämpfer haben wir die nötigen Genehmigungen und das Werkzeug, um ein Nest zu beseitigen.
Apropos Wespennest: Einige Arten, etwa die Deutsche Wespe, bauen ihre Nester unterirdisch, z. B. in Mäuselöchern, was oft zu überraschenden Begegnungen im Garten führt. Halten Sie die Augen offen bei der Gartenarbeit, insbesondere bei Umgrabe-Arbeiten. Auch einige Bienenarten nisten in der Erde!
Wespen gehören ebenso wie Bienen und Ameisen zu der Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihre Gemeinsamkeit besteht unter anderem darin, dass sie erstaunliche soziale Strukturen zeigen.
Obwohl Wespen mit den Bienen verwandt sind und sich von Nektar ernähren, fehlt ihnen die Fähigkeit, ihn zu Honig zu verarbeiten. Sie mögen ihn aber offenkundig, denn in einigen Fällen ist bekannt, dass Wespen Honig in großen Mengen von Bienenstöcken stehlen. Nur selber machen Wespen keinen Honig.
Einige harmlose Insekten wie die Schwebfliegen, ahmen das Aussehen von Wespen nach – das nennt man Mimikry. So schützen sie sich vor Fressfeinden, die wissen: „Wespe = potenziell gefährlich“.
Zumindest sind Wespen lernfähig. Experimente zeigen: Wespen können lernen, Farben, Formen und sogar Duftstoffe mit Belohnungen zu verbinden. Sie sind damit erstaunlich intelligent für Insekten.
Studien zeigen: Einige Wespenarten können individuelle Gesichter ihrer Artgenossen erkennen – eine seltene Fähigkeit im Insektenreich! Ob sie menschliche Gesichter erkennen? Ärgern Sie Wespen lieber nicht, denn sie sind schlau und außerdem...:
Wird eine Wespe bedrängt oder verletzt, kann sie Alarm-Pheromone freisetzen, die andere Wespen aggressiv machen – deshalb besser nicht nach ihnen schlagen! Wenn Sie ein Problem mit Wespen haben, melden Sie sich lieber bei uns.
Denn Wespen und Hornissen sind nicht nur Verwandte: Hornissen sind Wespen. Um genau zu sein, sind Hornissen eine Untergruppe von Wespen.
Der größte Unterschied zwischen Wespen und Hornissen ist ihre Größe und Färbung. Im Durchschnitt sind Hornissen viel größer als Wespen und kommen meist in einer schwarz-weißen oder bräunlich-roten Färbung vor. Wespen erscheinen in einer Vielzahl von Farben, abhängig von der Art, oft aber klassisch gelb-schwarz. Außerdem sind Hornissen in der Regel weniger aggressiv, als die gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe.
Beim Fliegen erzeugen Hornissen einen tiefen Brummton und fliegen im Gegensatz zu den meisten Wespenarten auch bei Dämmerung und sogar bei Nacht. Neben ihrer Größe fallen sie außerdem durch ihr starkes Kiefernwerkzeug auf: Sie können Holz zernagen und sogar ihre Cousinen, die Wespen fressen.
Eine Hornissen-Arbeiterin, also eine normale Hornisse ist ca. 18-25mm groß und damit ähnlich groß wie die Wespenkönigin, die nach Art zwischen 17-20 mm groß wird. Zum Vergleich: eine normale Wespen-Arbeiterin ist lediglich 10-14 mm groß – also in etwa halb so groß wie eine Hornisse. Der vollständigkeitshalber: Eine Hornissen-Königin kann 25-35 mm (!) groß werden.
Obwohl Wespen und Bienen verwandt sind und beide Insekten, vor allem von Kindern gerne verwechselt werden, sind sie sehr unterschiedlich:
Wespen sind wesentlich aggressiver als Bienen; sie stechen eher zu und das mehrmals. Bienen dagegen sind bedeutend friedvoller uns Menschen gegenüber.
Auch im Aussehen ist der Unterschied zwischen Bienen und Wespen groß: Wespen haben die typischen Signalfarben knallig gelb-schwarz gestreift, ihre Körper sind schlank und sie haben eine auffällig schlanke Taille. Das gelb-schwarz Pelzkleid der Bienen hat gedecktere Farben und ihr behaarter Körper ist nur unwesentlich kleiner, aber wirkt robuster.
Und: Wespen töten Bienen. Diese gehören zwar nicht zu den Haupt-Beutetieren der Wespe, aber gelegentlich fallen sie ihr zu Opfer. Hornissen hingegen, die ja zu den Wespen zählen jagt Bienen gezielt und können ganze Bienenstöcke dezimieren, wenn sie in der Nähe nisten.
Was Wespen fressen, hängt von ihrem Alter und dem Zyklus des Wespennestes ab. Denn während die adulten Arbeiterinnen Süßes bevorzugen und Zucker ihre Energiequelle ist, benötigen die Larven zum Wachsen eiweißreiche Ernährung. Deswegen besuchen uns die Arbeiterinnen sowohl an der gedeckten Kuchentafel oder beim Eisessen genauso gerne, wie beim Grillen.
Die erwachsenen Arbeiterinnen bevorzugen zuckerhaltige Nahrung:
Die jungen Wespen benötigen im Larvenstadium eiweißreiche Nahrung für ihre Entwicklung. Auf ihrem Speiseplan stehen:
Die Arbeiterinnen jagen Beutetiere und bringen sie zur Brut. Die Larven „bedanken“ sich mit einen zuckerhaltigen Sekret-Tropfen, den die Arbeiterinnen aufnehmen – ein faszinierender Kreislauf! Beutetiere gegen Zucker. Darum sind Wespen auch so gute Schädlingsbekämpfer. Leider stehlen sie auch gerne von unseren Tellern, was durchaus gefährlich werden kann.
Wenn Sie beim Essen übermäßig oft von Wespen terrorisiert werden, lohnt es sich nach einem Wespennest Ausschau zu halten.
Wenn für Sie oder Ihre Familie Gefahr droht, weil Sie nicht mehr in Ruhe essen können, lohnt es sich uns zur Entfernung des Wespennestes zu kontaktieren.
Da sie gefühlt den ganzen Sommer umherschwirren, stellt man sich zu Recht die Frage: Wie lange leben Wespen eigentlich? Tatsächlich ist die Lebenserwartung der meisten Wespen mit 12-22 Tagen recht kurz. Wie alt Wespen werden, hängt auch von ihrem Rang und vom Jahreszyklus des Staates ab.
Im Sommer: Die Arbeiterinnen schlüpfen und arbeiten und verausgaben sich so recht schnell. Der Nestbau, die Futtersuche und Brutpflege lässt sie schnell altern und sterben. In der Regel werden sie nur 12-22 Tage alt, selten 4 Wochen.
Spätsommer / Frühherbst: Einige Arbeiterinnen leben im Spätherbst etwas länger, solange sie das Nest versorgen – aber auch dann meist auch nicht länger als maximal 6 Wochen.
Die Wespenkönigin lebt wesentlich länger. Da sie im Spätherbst schlüpft und befruchtet wird, überwintert sie geschützt. Im Frühjahr gründet sie einen neuen Staat.
Männliche Wespen, die Drohnen – haben ein sehr kurzes und spezielles Leben. Auch sie leben nur etwa 2 bis 3 Wochen, manchmal maximal 4 Wochen.
Ihr Lebensziel ist recht einfach: Sie sollen die Jungköniginnen befruchten. Also die Wespenköniginnen des Folgejahres. Deswegen schlüpfen sie auch erst im Spätherbst. Nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt haben, sterben sie entweder durch Kälte und Frost oder direkt nach der Paarung.
Arbeiterinnen sind „Verbrauchseinheiten“ des Wespen-Staates: Sie verschleißen sich beim Arbeiten – vor allem beim Füttern der Larven, Sammeln von Futter und Verteidigen des Nests.
So brutal es für uns klingen mag: Der Wespenstaat ist auf Effizienz und Wachstum während des Sommers ausgelegt.
Die Lebenserwartung von einzelnen Wespen ist auch im Idealfall gering: Nach 12-22 Tagen sterben sie bereits. Eingeschlossene Wespen, die keinen Zugang zu Wasser und Nahrung haben, sterben bereits nach wenigen 2 – 4 Tagen.
Disclaimer: Sperren Sie Wespen bitte niemals absichtlich ein, da dies zu einem qualvollen Tod führt. So nervig sie manchmal sein können – agieren Sie bitte tierfreundlich. Wespen stehen zudem unter Naturschutz. Wenn Sie ein Wespenproblem haben, wenden Sie sich gerne an uns. Als Schädlingsbekämpfer können wir Sie unterstützen. Sie erreichen uns unter: 0800 1718176
Im Spätherbst stirbt das ganze Volk, nur befruchtete Jungköniginnen überwintern – meist in Holzspalten, Laub oder Dachritzen – und gründen im nächsten Frühjahr ein neues Nest. Wenn Sie also im Spätherbst ein Wespennest entdecken, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass es verlassen ist oder bald verlassen wird. Spätestens im Winter dürfen Sie es dann auch entfernen.
Aber Achtung: Sind Wespennester noch bewohnt, dürfen sie nicht grundlos entfernt werden. In dem Fall benötigen Sie immer einen Profi mit der entsprechenden Genehmigung und Werkzeug. Dafür können Sie sich gerne an uns wenden
Wespen sind wechselwarm – das heißt, sie passen ihre Körpertemperatur der Umgebung an. Bei unter 10 °C werden sie schnell bewegungsunfähig und sterben bald darauf. Nur die Jungkönigin überlebt den Winter im Kältestarre-Modus. Deswegen machen Wespennester ab Spätherbst auch keine Probleme mehr und können dann gefahrlos entfernt werden.
Im Gegensatz zu Bienen, überleben Wespen, nachdem sie zugestochen haben. Weil ihr Stachel glatt ist, kann er leicht in Ihre Haut eingeführt und wieder zurückgezogen werden. Der Stachel einer Biene ist hingegen mit Widerhaken versehen, so dass er beim Stechen stecken bleibt. Wenn sich die Biene wegbewegt, reißt sie den Stachel von ihrem Körper ab, wenn er in der Haut feststeckt, was schließlich zum Tod führt.
Können Wespen mehrmals stechen? Oh ja! Da der Stachel der Wespe glatt ist und sie durch den Stich nicht stirbt, können Wespen unendlich oft und mehrmals hintereinander stechen.
Nein, so einfach ist das nicht. Tatsächlich ist nur ein Teil aller Wespen in der Lage zu stechen und von dieser kleinen Gruppe, stechen die meisten Wespen nur in Ausnahmefällen. Wenn wir an stechende Wespen denken oder von einer Wespe gestochen wurden, ist das wahrscheinlich die Gemeine Wespe (scherzhaft könnte man sagen: Der Name ist Programm) oder die Deutsche Wespe. Beide Wespenarten gelten als aggressiv oder zumindest aggressiver als andere. Auch eine Hornisse kann stechen, ist aber friedlicher als die vorherig genannten Arten.
Ob eine Wespe sticht, hängt auch von ihrem Rang und Geschlecht ab. Wespenköniginnen besitzen einen Stachel und können auch zustechen – tun das äußerst selten. Sie sind mit Eierlegen beschäftigt. Drohnen, also die männlichen Wespen stechen nicht. Der Grund ist ganz einfach: Sie haben gar keinen Stachel!
Beides! Wespen können sowohl stechen als auch beißen – aber die beiden Aktionen haben sehr unterschiedliche Zwecke:
Wespen stechen zur Verteidigung oder zum Angriff. Immer dann, wenn sie sich bedroht fühlen oder auf Jagd gehen. Der Stich dient also zur Verteidigung oder zum Beutefang z. B. lähmen oder töten von anderen Insekten. In den Stachel wird Gift injiziert, was bei Menschen zu Schmerzen, Schwellungen und sogar allergischen Reaktionen führen kann.
Wespen haben kräftiges Mundwerkezug, das aber für uns Menschen nicht relevant ist, da wir sehr selten gebissen werden. In den seltenen Fällen, in denen das passiert, sind die Bisse kaum spürbar, auch weil wir mehr auf das Gift aus dem Stachel reagieren. Kein Gift, keine Schmerzen.
Doch wann beißen Wespen? Selten zur Verteidigung, denn dafür haben sie einen gefürchteten Stachel. Wespen nutzen ihre Kieferzangen zwar in der Jagd, aber da hauptsächlich, um ihre Beute zu zerkleinern. Vielleicht haben Sie schon einmal Wespen beim Plündern ihrer Grillreste beobachtet? Sie können große Stücke Fleisch rausschneiden und tragen diese in ihr Wespennest. Aber auch für den Nestbau werden ihre kräftigen Mandibeln – die Kieferzangen benötigt: Zum Zerkauen von Holz oder Pflanzenfasern. Aus denen entsteht das papierähnliche Baumaterial.
Leichte und mäßige Reaktionen auf Wespenstiche können mit ein paar einfachen Mitteln behandelt werden:
Es wird jedoch dringend empfohlen, dass Sie sofort einen Arzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf einen Wespenstich zeigen oder im Mund und Rachenraum gestochen wurden.
Es gibt viele Wespenarten, die für den Menschen harmlos sind und nicht stechen bzw. dies nur in extremen Ausnahmefällen tun. Das sind drei besonders friedliche Wespenarten, die nicht stechen:
Ja, Wespen bestäuben tatsächlich – wenn auch nicht so effektiv wie Bienen. Wespen können bestäuben, da sie vor allem im Spätsommer auf der Suche nach Nektar Blüten besuchen und so Pollen aufnehmen und anschließend diese von Blüte zu Blüte übertragen. Im Gegensatz zu Bienen und Hummeln sammeln sie die Pollen nicht gezielt auf und sind dadurch nicht so effizient. Ihr Körper ist auch wesentlich glatter und die Pollen bleiben nicht so schön an ihnen hängen, wie es bei Bienen der Fall ist. Trotzdem tragen sie einen wertvollen Teil zur Biodiversität bei – und verdienen mehr Anerkennung dafür.
Einige Arten, wie die Faltenwespen oder die Grabwespen, fliegen Blumen regelmäßig an und sind damit effektivere Bestäuberinnen als die Gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe.
Wespen spielen eine wichtige Rolle im Lebenszyklus einer Feige. Feigenwespen sind die einzigen Bestäuber der Feigenpflanze! Die Beziehung zwischen Feigenwespen und Feigen ist eines der faszinierendsten Beispiele für Symbiose, also gegenseitige Abhängigkeit in der Natur!
Ohne die eine kann die andere nicht existieren, das nennt man dann Symbiose
Ja, das kommt häufig vor – und gehört zum natürlichen Kreislauf. Da die weiblichen Wespen sich durch die sehr enge Öffnung, dem Ostiolum zwängen, verlieren sie oft ihre Flügel und kommen nicht mehr hinaus. Sie sterben im Inneren der Feige. Aber keine Sorge: Die Feige wiederum zersetzt die Wespe enzymisch, also mit einem speziellen Enzym namens Ficin. Übrig bleiben nur Nährstoffe, aber keine Wespe.
Feigenwespen und Feigen sind ein Paradebeispiel für hochgradige Ko-Evolution.
Ohne die eine stirbt die andere aus – ein wunderbares Naturwunder, das im Alltag völlig unsichtbar bleibt. Und wenn wir von Wespen bestäubte Feigen essen, essen wir im Grunde nur ein gut verdautes Stück Naturgeschichte.
Bei einem Wespenproblem helfen Ihnen unsere Experten schnell & nachhaltig