Was ist eine Hitzebehandlung?
Eine Hitzebehandlung (Entotherm) ist die kontrollierte Anwendung von großer Hitze zur Beseitigung eines Schädlingsbefalls.
Die Temperatur in einem geschlossenen Raum wird systematisch und kontrolliert erhöht. Dies kann in einem Zimmer, einem Gebäude, Container oder einem speziellen Zelt erfolgen. Die Behandlung ist für Schädlinge aller Entwicklungsstadien tödlich. Es werden bei diesem Verfahren Temperaturen zwischen 50 °C und 60 °C erreicht und über mehrere Stunden aufrechterhalten. Zusätzlich sorgen leistungsstarke Umluftventilatoren für eine Luftzirkulation, die die benötigte Hitze in die Verstecke von Bettwanzen bringt.
Diese physikalische Bekämpfungsmethode ist chemikalienfrei und hinterlässt keine unangenehmen Rückstände.
Warum Hitzebehandlungen?
Rentokil hat sich verpflichtet, den Einsatz von Chemikalien weltweit proaktiv zu reduzieren oder ganz einzustellen und möglichst nachhaltige Lösungen zur Schädlingsbekämpfung anzubieten.
Hitzebehandlungen sind eine sichere, chemikalienfreie und nachhaltige Alternative zur Begasung. Sie bieten eine ungiftige und hochwirksame Lösung für ein breites Spektrum von Schädlingsproblemen, darunter Bettwanzen, Holzschädlinge und Vorratsschädlinge.
Hitze eignet sich auch besonders gut für die Behandlung von sensiblen Umgebungen, in denen keine Chemikalien eingesetzt werden können oder dürfen, oder von Bereichen, die sofort wieder genutzt werden müssen, da die behandelten Flächen unmittelbar nach der Behandlung wieder genutzt werden können.