Holzschädlinge durchlaufen vier Entwicklungsstadien:
- Ei
- Larve
- Puppe
- Ausgewachsener Käfer
Die ausgewachsenen Käfer legen ihre Eier gerne in offene Holzzellen (Hirnholz), Rissen und Spalten sowie ggf. in alte Schlupflöcher früherer Befälle von Holzgegenständen, in Fußbodendielen und Konstruktionshölzern.
Nach dem Schlüpfen fressen sich die Eilarven sofort ins Holz hinein, so dass ein Befall zu dieser Zeit von außen nicht zu erkennen ist. Sie sind hungrig und das Holz ist ihre einzige Nahrungsquelle. Sicher im Holz verborgen, setzen sie ihren "Tunnelbau" je nach Art jahrelang fort. Wenn die Larven größer und reifer sind, verpuppen sie sich nahe der Holzoberfläche. Der adulte Käfer nagt sich durch das Holz ins Freie ohne es zu fressen.
Fakt ist: Holzzerstörende Insekten sind Nahrungsspezialisten, die je nach Art unterschiedliche Holzarten und Holzfeuchtigkeiten bevorzugen. Während sie fressen, sind teilweise Fraßgeräusche hören. Wenn die Käfer das Holz verlassen, findet man auffälliges Genagsel, sogenannte Bohrmehl-Fahnen, bestehend aus Holzraspeln und Kotteilchen. Nach dem Schlüpfen hinterlässt jede Art ihr charakteristisches Befalls-Bild, wie z. B. unterschiedlich große runde oder ovale Ausfluglöcher.