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Ameisenarten erkennen

Von harmlos bis lästig – Ameisen erkennen leicht gemacht

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Ameisen im Haus und Garten: Welche Ameisenarten sind problematisch?

In Deutschland leben mehr als 100 verschiedene Ameisenarten und jede einzelne davon lebt in sehr gut organisierten großen Ameisenstaaten. Die meisten Ameisen sind heimisch und in der freien Natur ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Doch es gibt auch sehr lästige und sogar potenziell schädliche Ameisenarten, die in Häusern und Gebäuden Schaden anrichten können und solche, die in Deutschland nicht beheimatet sind und deswegen in Gebäuden Unterschlupf suchen und dort problematisch werden.

Ameisen sind keine Schädlinge im klassischen Sinne, sondern ein wichtiger Teil des Ökosystems. Ob Ameisen tatsächlich zum Problem werden, hängt nicht rein von der Art, sondern vielmehr vom Ort, der Größe der Kolonie und dem verursachten Schaden ab.

Ameisen sind daher nicht grundsätzlich Schädlinge. Erst wenn sie in Bereichen auftreten, in denen sie zu einem hygienischen Problem, erheblichen Lästling oder tatsächlichen Gebäudeschaden werden, kann eine Bekämpfung sinnvoll sein – unsere Schädlingsbekämpfer unterstützen Sie bei Ihrem Ameisen-Problem.

Diese Ameisenarten findet man in Deutschland

Nicht jede Ameise muss bekämpft werden. Entscheidend sind Art, Aufenthaltsort und die tatsächlichen Auswirkungen des Befalls. Dennoch gibt es Ameisenarten, die problematischer sind als andere und einige, die in Gebäuden Schäden anrichten – und diese gilt es zu erkennen.

Erklärung: Die Abkürzung spp. bedeutet, mehrere Arten einer Gattung, es handelt sich also nicht um eine bestimmte Art, sondern um einen Sammelbegriff innerhalb einer Gattung. Wir verwenden die wissenschaftlichen Namen, da diese eindeutig sind, im Gegensatz zu den deutschen Trivialnamen.

Tipp: Mit Klick auf den Namen gelangen Sie direkt zum Steckbrief.

Meist unproblematische Garten- und Freilandarten

Diese Ameisenarten sind ökologisch wichtig und geben uns Menschen meistens keinen Grund für eine Bekämpfung:

Lasius flavus – Gelbe Wiesenameise

Solenopsis fugax – Diebsameise

Formica spp. – Waldameisen

Häufig lästig, aber meist kein Gebäudeschädling

Diese Ameisenarten teilen sich mit uns einen Lebensraum. Je nachdem, wie weit sich ihre Kolonien ausbreiten, können sie lästig sein. Eine Bekämpfung ist dann sinnvoll, wenn sie massiv in Wohnräume eindringen oder Terrassen und Pflasterflächen erheblich beeinträchtigen:

Lasius niger – Schwarze Wegameise

Myrmica rubra – Rote Gartenameise

Tetramorium spp. – Rasenameisen

Lasius neglectus – Invasive Gartenameise

In und am Gebäude problematisch

Obwohl sie keine klassischen Holzschädlinge sind, sind beide Ameisenarten in Gebäuden problematisch, da sie gerne Nester in Holz- und Gebäudekonstruktionen bauen und diese schwächen können. Daher wird eine Bekämpfung tendenziell empfohlen:

Lasius brunneus – Braune Wegameise

Camponotus spp. – Rossameisen

Potentielle Schädlinge

Diese Ameisenarten können in Deutschland nur in Gebäuden überleben. Sie wurden eingeschleppt und sind an unsere klimatischen Bedingungen nicht angepasst. Wenn man sie in Deutschland antrifft, dann im Gewächshaus oder in beheizten Gebäuden, wo sie aufgrund ihrer sehr großen Kolonien hauptsächlich ein Hygieneproblem darstellen.   

Monomorium pharaonis – Pharaoameise

Tapinoma melanocephalum – Geisterameise

Gut zu wissen

Sind Fliegende Ameisen gefährlich?

Fliegende Ameisen

Die häufigsten Ameisenarten im Detail – mit Steckbrief

Nicht jede Ameisenkolonie muss beseitigt werden. Viele Arten erfüllen wichtige Funktionen im Ökosystem und bleiben für Gebäude und Bewohner völlig unproblematisch. Umso wichtiger ist es, die harmlosen Ameisenarten von den problematischen zu unterscheiden. Dennoch muss bei jedem Befall individuell geschaut werden, inwieweit die Ameisen tatsächlich lästig oder sogar schädlich sind.

Gelbe Wiesenameisen – meistens völlig harmlos

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: 2– 4,5 mm ; Männchen: 3 – 4 mm; Königin: 7 – 9 mm
  • Farbe: blassgelb bis gelbraun, die Männchen sind dunkel gefärbt, ebenfalls wie die Königin

Lebensraum: Sie baut ihre typischen Erdnester beispielsweise in Rasenflächen oder auf Wiesen und an Waldrändern.

Charakter & Lebensweise: Sehr scheu – Arbeiterinnen werden nur selten an der Oberfläche gesehen.

Unser Fazit: Für Hausbesitzer besteht normalerweise kein Grund zur Bekämpfung.

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Gelbe Diebsameise – diebisch, aber nicht für uns

Die kleinste heimische Ameisenart Deutschlands, die Solenopsis fugax verdankt ihren deutschen Trivialnamen der diebischen Lebensweise, die sie anderen Insekten gegenüber zeigt. Sie baut ihre Nester gerne direkt neben den Nestern größerer Ameisen und raubt ihre Brut.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: 1,4 – 2,5 mm; Königin: 4 – 6,5 mm
  • Farbe: gelb bis bernsteinfarben

Lebensraum: Die Diebsameise bevorzugt extrem sonnige, trockene Plätze. Sie sucht sich immer eine Kolonie einer anderen Ameisenart in unmittelbarer Nähe. Auch unter Gehwegplatten oder Pflastersteinen kann sie ihre Kolonie anlegen, wenn diese sonnengewärmt sind. Sandige Böden oder Kies sind ebenfalls favorisierte Plätze.

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Waldameisen – die Architekten im Wald

Bei den Formica spp., den Waldameisen handelt es sich um eine Gattung, die über 20 Arten umfasst. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie leben im Wald – unsere Gärten und Häuser sind für sie uninteressant. Die bekanntesten Arten, wie die Echte oder die Rote Waldameise bauen große Nester aus Nadeln und Zweigen.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: 4,5 – 9 mm; Königin: bis 11 mm
  • Farbe: Je nach Art schwarz oder grau, aber auch rot-schwarz

Unser Fazit:  Da wir Menschen uns mit den Waldameisen nicht das gleiche Habitat teilen, sind sie für uns unproblematisch.

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Die Schwarze Wegameise – der Klassiker am Haus

Die Lasius niger dürfte für Hausbesitzer die bekannteste Ameise sein. Sie ist ausgesprochen häufig und lebt beispielsweise in Rasenflächen, unter Steinen, an Terrassen und entlang von Pflasterflächen.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: 3 – 5 mm; Königin: 9 – 15 mm
  • Farbe: dunkelbraun bis schwarz

Lebensraum: Die Schwarze Wegameise kreuzt buchstäblich häufig unseren Weg. Die Ameisen leben in Gärten, Parks, Wiesen und Wegen- unter Rasenflächen, Steinen oder Pflastersteinen.

Charakter & Lebensweise: Schwarze Wegameisen zeigen sich häufig und führen mit uns Menschen meistens eine friedliche Co-Existenz. Sie ernähren sich gerne vom Honigtau der Blattläuse, so dass auch häufiger Ameisenstraßen zu befallenen Pflanzen zu sehen sind. Sie kann im Haus ausgesprochen lästig werden, richtet aber normalerweise keine substantiellen Gebäudeschäden an.

Unser Fazit: Am Beispiel der Schwarzen Wegameise sieht man deutlich: Ameisen im Garten sind nicht automatisch ein Fall für die Schädlingsbekämpfung. Es kommt immer auf die Art des Befalls an: Eine Ameisenstraße auf der Terrasse bedeutet zunächst einmal keinen Gebäudeschaden. Einer Ameisenstraße im Haus, sollte aber auf den Grund gegangen werden. Oft lassen sich mit ein paar Griffen Nahrungsquellen entfernen, so dass Ameisen sich nicht mehr ins Haus verirren.

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Rote Gartenameise – klein, rot und wehrhaft

Die Rote Gartenameise, Myrmica rubra, ist eine der häufigsten rötlich gefärbten Ameisenarten in Deutschland. Anders als viele andere heimische Ameisen kann sie stechen – und macht von dieser Fähigkeit durchaus Gebrauch, wenn sie sich oder ihr Nest bedroht fühlt.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: 4 – 6 mm; Königin: ca. 6 – 8 mm
  • Farbe: rötlich bis rotbraun

Lebensraum: Die Rote Gartenameise bevorzugt feuchte Standorte. Sie lebt in Gärten, Wiesen, an Waldrändern und unter Steinen oder Totholz. Auch in feuchten Rasenflächen kann sie ihre Nester anlegen.

Charakter & Lebensweise: Klein, aber wehrhaft: Die Rote Gartenameise besitzt einen Stachel und kann beißen und stechen. Ihr Gift ist für gesunde Menschen in der Regel ungefährlich, die Stiche können jedoch unangenehm sein. Sie lebt in Kolonien mit mehreren Königinnen und geht auf die Jagd nach kleinen Insekten und anderen Wirbellosen.

Unser Fazit: Die Rote Gartenameise ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und im Garten grundsätzlich kein Schädling. Erst wenn ihre Nester an ungünstigen Stellen liegen oder ihre Stiche für Menschen und Haustiere zur regelmäßigen Belastung werden, kann eine Bekämpfung sinnvoll sein.

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Rasenameisen – klein und unternehmungslustig

Hinter der Bezeichnung Tetramorium spp. verbergen sich mehrere Arten der Rasenameisen. Für Hausbesitzer sind sie vor allem dann auffällig, wenn sie sich unter Pflasterflächen oder Terrassen ansiedeln.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: ca. 2,5 – 4 mm
  • Farbe: dunkelbraun bis schwarz

Lebensraum: Rasenameisen bevorzugen warme, trockene und sonnige Standorte. Ihre Nester befinden sich häufig im Boden, unter Steinen, Gehwegplatten oder Pflasterflächen. Besonders wohl fühlen sie sich in sandigen und gut erwärmten Bereichen.

Charakter & Lebensweise: Rasenameisen sind echte Sonnenanbeter und können ausgesprochen aktiv sein. Auf der Suche nach Nahrung bilden sie auffällige Ameisenstraßen. Beim Nestbau transportieren sie Sand und Erde an die Oberfläche – und genau das kann an Terrassen, Wegen und Pflasterflächen zum Problem werden.

Unser Fazit: Rasenameisen sind grundsätzlich keine Gebäudeschädlinge. Bei starkem Befall können sie jedoch Pflasterfugen und Terrassen beeinträchtigen. Eine Bekämpfung ist daher nicht grundsätzlich notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn ihre Nesttätigkeit zu konkreten Schäden oder erheblichen Beeinträchtigungen führt.

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Vergessene Gartenameise – klein, schwarz und nicht zu unterschätzen

Die invasive Vergessene Gartenameise, Lasius neglectus, ist eine ursprünglich eingeschleppte Ameisenart, die sich inzwischen auch in Deutschland lokal etabliert hat. Auf den ersten Blick ähnelt sie anderen kleinen, dunklen Wegameisen. Auffällig wird sie meist erst durch ihre enorme Anzahl: Lasius neglectus kann große Kolonien mit zahlreichen Königinnen und vielen miteinander verbundenen Nestern bilden.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: ca. 2,5 – 3,5 mm; Königin: ca. 5 – 6 mm
  • Farbe: dunkelbraun bis schwarzbraun

Lebensraum: Die Invasive Gartenameise lebt bevorzugt in vom Menschen geprägten Lebensräumen wie Gärten, Parks und Siedlungsbereichen. Ihre Nester legt sie im Boden, unter Steinen, Pflasterflächen oder in anderen geschützten Hohlräumen an. Anders als viele andere Ameisenarten kann sie zahlreiche miteinander verbundene Nester auf engem Raum bilden.

Charakter & Lebensweise: Klein, aber ausgesprochen gesellig: Lasius neglectus bildet sogenannte Superkolonien mit mehreren Königinnen und einer großen Zahl an Arbeiterinnen. Dadurch kann sie sich über größere Bereiche ausbreiten und andere Ameisenarten verdrängen. Auf der Suche nach Nahrung dringt sie außerdem mitunter in Gebäude ein und kann dort durch ihr massenhaftes Auftreten schnell zur Plage werden.

Unser Fazit: Die Invasive Gartenameise ist nicht als klassischer Gebäudeschädling einzustufen, kann aber durch ihre großen Kolonien und ihr invasives Verhalten problematisch werden. Im Garten oder an Gebäuden sollte daher genau geprüft werden, um welche Art es sich handelt. Unsere Einordnung: lästig bis potenziell schädlich – vor allem aufgrund ihres massenhaften Auftretens und ihrer möglichen Auswirkungen auf heimische Ameisenarten.

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Braune Wegameise – wenn es unter Holz gemütlich wird

Die Braune Wegameise, Lasius brunneus, gehört zu den Ameisenarten, die für Hausbesitzer besonders interessant sind. Sie lebt bevorzugt verborgen und legt ihre Nester gerne in Holz oder vorhandenen Hohlräumen an. Damit unterscheidet sie sich deutlich von vielen anderen Wegameisen.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: ca. 3 – 4 mm; Königin: ca. 7 – 9 mm
  • Farbe: Kopf und Hinterleib dunkelbraun, der mittlere Körperbereich deutlich heller gelb- bis rotbraun

Lebensraum: In der Natur lebt die Braune Wegameise bevorzugt in alten Bäumen, unter loser Rinde und in Totholz. Sie kann jedoch auch in Gebäuden geeignete Hohlräume und Holzkonstruktionen besiedeln.

Charakter & Lebensweise: Verstecken ist ihre Spezialität. Die Braune Wegameise bewegt sich bevorzugt in Hohlräumen und ist deshalb oft lange unentdeckt. Sie frisst das Holz nicht, kann vorhandene Hohlräume aber für ihre Nestanlage nutzen und erweitern. Ein Befall kann daher auch auf bereits geschädigtes oder feuchtebedingtes Holz hinweisen.

Unser Fazit: Eine Braune Wegameise im Garten ist kein Grund zur Sorge. Wird jedoch ein Nest in einer Holzkonstruktion oder innerhalb eines Gebäudes entdeckt, sollte die Situation dringend genauer untersucht werden. Nicht nur die Ameisen selbst, sondern auch mögliche Vorschäden am Holz, wie Feuchtigkeit und Pilze können dann relevant sein.

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Rossameisen – die Großen unter den Kleinen

Rossameisen der Gattung Camponotus gehören zu den größten Ameisenarten Deutschlands. Hinter Camponotus spp. verbergen sich mehrere Arten, die sich in Größe und Färbung unterscheiden können. Gemeinsam ist ihnen ihre Vorliebe für geschützte Hohlräume – und teilweise auch für Holz.

Aussehen:

  • Größe: je nach Art und Kaste ca. 6 – 18 mm
  • Farbe: schwarz, dunkelbraun oder teilweise rötlich gefärbt

Lebensraum: Rossameisen leben natürlicherweise in Wäldern, Parks und Gärten. Viele Arten nutzen Totholz, Baumstümpfe oder geschädigte Bäume als Nistplatz. Unter bestimmten Bedingungen können sie auch Holzteile von Gebäuden besiedeln.

Charakter & Lebensweise: Groß, kräftig und deutlich sichtbar: Rossameisen sind im Vergleich zu vielen anderen Ameisen kaum zu übersehen. Sie ernähren sich nicht vom Holz, können jedoch Nestgänge und Hohlräume darin anlegen oder vorhandene Bereiche erweitern. Besonders attraktiv ist für sie bereits vorgeschädigtes oder durch Feuchtigkeit beeinträchtigtes Holz.

Unser Fazit: Rossameisen sind wertvolle Bestandteile heimischer Ökosysteme und außerhalb des Gebäudes kein Fall für die Schädlingsbekämpfung. Werden sie jedoch in tragenden oder anderen wichtigen Holzkonstruktionen festgestellt, sollte der Befall fachlich untersucht werden – insbesondere, um mögliche Vorschäden am Holz zu erkennen. In dem Fall müssen die Ameisen bekämpft werden.

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Pharaoameise – klein, aber oft ein großes Problem

Die Pharaoameise, Monomorium pharaonis, ist nur wenige Millimeter groß und damit leicht zu übersehen. Hat sie sich jedoch erst einmal in einem Gebäude etabliert, kann ihre Bekämpfung zur Herausforderung werden. Anders als heimische Ameisen ist sie in Deutschland auf dauerhaft warme Innenräume angewiesen.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: ca. 1,5 – 2 mm; Königin: ca. 3,5 – 5 mm
  • Farbe: gelblich bis hellbraun, Kopf und Hinterleib häufig etwas dunkler

Lebensraum: Die Pharaoameise lebt in Deutschland fast ausschließlich in beheizten Gebäuden. Sie kann sich in Wand- und Bodenhohlräumen, hinter Fußleisten, in Installationsschächten oder in anderen warmen, geschützten Bereichen ansiedeln. Besonders problematisch ist ihr Auftreten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Großküchen und Lebensmittelbetrieben.

Charakter & Lebensweise: Klein, anpassungsfähig und ausgesprochen gesellig: Pharaoameisen bilden große Kolonien mit mehreren Königinnen und zahlreichen Nistplätzen. Wird eine Kolonie gestört, kann sie sich aufteilen und neue Teilkolonien bilden. Deshalb kann eine ungezielte Bekämpfung mit schnell wirkenden Kontaktmitteln das Problem unter Umständen sogar verschärfen.

Unser Fazit: Bei einem begründeten Verdacht auf Pharaoameisen ist eine sichere Artbestimmung besonders wichtig. Aufgrund ihrer Lebensweise und hygienischen Relevanz sollte ein Befall professionell behandelt werden.

Achtung: Sprays und andere schnell wirkende Kontaktinsektizide können den Befall unter Umständen verschlimmern.

Werden die Arbeiterinnen gestört oder getötet, kann die Kolonie dazu veranlasst werden, sich weiter aufzuspalten. Es können dadurch neue sogenannte Tochterkolonien entstehen und sich über ein Gebäude verteilen. Wenden Sie sich deswegen immer an einen professionellen Schädlingsbekämpfer. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Ameisenproblem zuverlässig und langfristig.


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Ihnen sind winzig kleine Ameisen im Haus über den Weg gekrabbelt?

Lesen Sie im Blog mehr darüber

Geisterameise – spukt fast unsichtbar durchs Haus

Die Geisterameise, Tapinoma melanocephalum, oft auch aus dem englischen Ghost Ant, verdankt ihren Namen ihrem ungewöhnlichen Aussehen. Während der Kopf dunkel gefärbt ist, sind Körper und Beine so hell, dass sie auf hellen Oberflächen beinahe unsichtbar wirken. In Deutschland ist sie keine typische Freilandameise, kann jedoch in dauerhaft warmen Innenräumen auftreten.

Aussehen:

  • Größe: Arbeiterinnen: ca. 1,3 – 1,5 mm; Königin: ca. 3 – 4 mm
  • Farbe: dunkler Kopf, Körper und Beine milchig weiß bis fast durchsichtig

Lebensraum: Die ursprünglich tropische Art benötigt warme Bedingungen und kann in Deutschland nicht dauerhaft im Freiland überleben. Geeignete Lebensräume sind daher vor allem beheizte Gebäude, Gewächshäuser und andere dauerhaft warme Bereiche.

Charakter & Lebensweise: Ihr Name ist Programm: Aufgrund ihrer hellen Körperfärbung sind Geisterameisen oft schwer zu erkennen. Sie können große Kolonien mit mehreren Königinnen bilden und sich innerhalb eines Gebäudes über verschiedene Nistplätze ausbreiten. Besonders auf der Suche nach süßen und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln können sie in Küchen und andere Innenbereiche eindringen.

Unser Fazit: Die Geisterameise ist in Deutschland eher selten, sollte bei einem Auftreten in Gebäuden jedoch ernst genommen werden. Gerade aufgrund ihrer geringen Größe und der Fähigkeit, größere Kolonien zu bilden, ist eine fachgerechte Bestimmung und Bekämpfung empfehlenswert.

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Fliegende Ameise - eine Hochzeit steht an

Gut zu wissen: Fliegende Ameisen sind keine eigene Art: Bei fliegenden Ameisen handelt es sich um geschlechtsreife männliche Ameisen und junge Königinnen. Einmal im Jahr findet der sogenannte Hochzeitsflug statt.

 
Spannend: 

  • Entwarnung: Heimische fliegende Ameisen stechen nicht, sie beißen nicht und übertragen keine Krankheiten.
  • Wann: Sie fliegen an warmen, schwülen Sommertagen, oft nach Regnen, gleichzeitig los, um sich in der Luft zu paaren.
  • Dauer: Der Hochzeitsflug dauert meist nur ein bis zwei Tage, danach sterben die Männchen und die begatteten Königinnen werfen ihre Flügel ab.

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Hinweis: Zur optimalen Darstellung nutzen wir bei Bedarf KI-gestützte Bildoptimierung.

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