Die Pharaoameise, Monomorium pharaonis, ist nur wenige Millimeter groß und damit leicht zu übersehen. Hat sie sich jedoch erst einmal in einem Gebäude etabliert, kann ihre Bekämpfung zur Herausforderung werden. Anders als heimische Ameisen ist sie in Deutschland auf dauerhaft warme Innenräume angewiesen.
Aussehen:
- Größe: Arbeiterinnen: ca. 1,5 – 2 mm; Königin: ca. 3,5 – 5 mm
- Farbe: gelblich bis hellbraun, Kopf und Hinterleib häufig etwas dunkler
Lebensraum: Die Pharaoameise lebt in Deutschland fast ausschließlich in beheizten Gebäuden. Sie kann sich in Wand- und Bodenhohlräumen, hinter Fußleisten, in Installationsschächten oder in anderen warmen, geschützten Bereichen ansiedeln. Besonders problematisch ist ihr Auftreten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Großküchen und Lebensmittelbetrieben.
Charakter & Lebensweise: Klein, anpassungsfähig und ausgesprochen gesellig: Pharaoameisen bilden große Kolonien mit mehreren Königinnen und zahlreichen Nistplätzen. Wird eine Kolonie gestört, kann sie sich aufteilen und neue Teilkolonien bilden. Deshalb kann eine ungezielte Bekämpfung mit schnell wirkenden Kontaktmitteln das Problem unter Umständen sogar verschärfen.
Unser Fazit: Bei einem begründeten Verdacht auf Pharaoameisen ist eine sichere Artbestimmung besonders wichtig. Aufgrund ihrer Lebensweise und hygienischen Relevanz sollte ein Befall professionell behandelt werden.
Achtung: Sprays und andere schnell wirkende Kontaktinsektizide können den Befall unter Umständen verschlimmern.
Werden die Arbeiterinnen gestört oder getötet, kann die Kolonie dazu veranlasst werden, sich weiter aufzuspalten. Es können dadurch neue sogenannte Tochterkolonien entstehen und sich über ein Gebäude verteilen. Wenden Sie sich deswegen immer an einen professionellen Schädlingsbekämpfer. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Ameisenproblem zuverlässig und langfristig.
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