Sie besuchen gerade die Seite von/der Switzerland - möchten Sie das Land wechseln?

0800 17 17 00 Jetzt anrufen! Rückruf Service

Vorratsschädlingsarten

Das grosse Rentokil-Schädlingslexikon lässt keine Fragen offen. Hier erfahren Sie alles über Vorkommen und Lebensweise von Vorratsschädlingen.

Sitophilus Granarius

Kornkäfer

(Sitophilus Granarius)

Der Weizenrüssler ist einer der zerstörerischsten Getreideschädlinge. Die Larven entwickeln sich in gelagerten Vollkornprodukten. Daher ist eine Ausrottung im Rahmen des Getreidemahlprozesses schwierig.

  • Der Kornkäfer ist 2 bis 3 mm gross.
  • Er hat ovale Grübchen im Halsschild und eine schwarzbraune Färbung.
  • Der Kornkäfer kann nicht fliegen, da seine Deckflügel zusammengewachsen sind. Zudem besitzt er einen Rüssel.
  • Die Larve des Kornkäfers verpuppt sich in Körnern. Sie befällt meist Weizen und Roggen, aber auch andere Getreidesorten. Sie hat keine Beine.

  • Die Entwicklung des Kornkäfers dauert bei 30ºC ca. 30 Tagen, in der Regel 8 bis 16 Wochen. Sie findet im Getreide statt, was die Bekämpfung des Kornkäfers erschwert.
  • Er ist auch noch bei 11ºC entwicklungsfähig.

  • Der Kornkäfer ist ein Getreideschädling.
  • Ausgeschlüpfte Kornkäfer hinterlassen ein charakteristisches Ausstiegsloch im Korn.
Sitophilus Oryzae

Reiskäfer

(Sitophilus Oryzae)

Der Reiskäfer befällt Reis und Samen.

  • Es ist 2,5 bis 3,5 mm lang und hat einen dünnen Körper mit einer harten Schale, die gesprenkelt oder markiert erscheint und winzige Löcher aufweist.
  • Es ist braunschwarz und hat ein langes, dünnes Mundwerkzeug.
  • Es hat vier hellrote bis braune Flecken auf der Rückseite des Hinterleibs.

  • Das erwachsene Tier lebt 3 bis 6 Monate und befällt in dieser Zeit Getreide auf den Feldern.
  • Die Ei-, Larven- und Puppenstadien kommen im Kern des Kerns vor und sind selten zu sehen.
  • Die Weibchen bohren ein kleines Loch in den Kern der Körner, legen dort ein Ei ab und füllen das Loch dann mit einem gallertartigen Sekret.
  • Aus dem geschlüpften Ei entsteht eine junge Larve, die in die Mitte des Korns eindringt, sich dort ernährt, entwickelt und verpuppt.
  • Junge Erwachsene graben ein Loch, um herauszuschlüpfen, gehen dann zur Paarung und gründen eine neue Generation.
  • Das Weibchen legt zwischen 300 und 400 neue Exemplare, der Lebenszyklus beträgt etwa 32 Tage. Im Inneren eines Reiskorns können sich zwei Larven entwickeln.

  • Wenn der Erwachsene gestört wird, stellt er sich tot, indem er seine Beine am Körper entlang zieht, sich hinlegt und schweigt.
  • Die Schlüpflöcher sind kleiner als die des Weizenrüsslers und tendenziell glatt und rund.
  • Normalerweise gibt es keine äußerlichen Anzeichen dafür, dass die Larven den Samen gefressen haben und darin gewachsen sind, bis das erwachsene Tier nach etwa einem Monat die Samenschale durchbricht.
Sitophilus zaemais

Maiskäfer

(Sitophilus zaemais)

In den Vereinigten Staaten auch als „grosser Reiskäfer“ bekannt. Der Kornkäfer wird oft als Getreideschädling angesehen, da er intakte Körner befallen kann.

Es befällt auch Buchweizen, Erbsen, Eicheln, Kastanien und Baumwollsamen.

  • Der Maiskäfer erreicht ausgewachsen eine Grösse von ca. 4 mm.
  • Er hat eine rotbraune bis fast schwarze Färbung.
  • Auf seinem Rücken befinden sich meist vier verschwommene rötliche oder gelbliche Punkte.

  • Das Maiskäfer-Weibchen frisst ein kleines Loch in ein Getreidekorn, in das es ein Ei legt. Anschliessend wird das Loch mit einem Sekrettropfen verschlossen. Über mehrere Monate hinweg legt das Weibchen ca. 300 bis 400 Eier.
  • Nach einigen Tagen schlüpfen die Larven, die sich vom Mehlkörper des Korns ernähren.
  • Nach Vollendung des Larvenstadiums verpuppen sich die Larven und schlüpfen als Imago (Vollinsekt).
  • Der gesamte Entwicklungszyklus dauert ca. 4 bis 6 Monate und findet im Getreide statt, was die Bekämpfung des Maiskäfers erschwert.

  • Der Maiskäfer besitzt unter den Flügeldecken vollständig entwickelte Flügel und ist voll flugfähig.
  • Er zerstört Lagergetreide, wie Weizen, Mais und Reis.
Rhyzopertha dominica

Getreidekapuziner

(Rhyzopertha dominica)

Es lebt und ernährt sich in Lagerhäusern und Geschäften, insbesondere in Lebensmittelgeschäften, die Naturkost verkaufen.

  • Es ist braunschwarz.
  • Es ist etwa 2,5 bis 3 mm lang.
  • Der Körper hat eine dünne zylindrische Form und der Kopf ist unter dem Rundhalsausschnitt verborgen.
  • Die Larven sind weißlich mit gelbem Kopf.

  • Erwachsene Weibchen legen einzeln oder in Gruppen von bis zu 30 Eiern.
  • Die Eier werden an der Außenseite des Korns abgelegt und ein Weibchen kann 300 bis 500 Eier legen.
  • Im Sommer kann es sein, dass es bei voller Hitze nur 30 Tage lebt, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt jedoch bei etwa 58 Tagen.
  • Die Verpuppung erfolgt in der hohlen Samenschale oder im „Mehl“, das sich bei befallenen Körnern ansammelt.

  • Es kommt hauptsächlich in gelagertem Weizen und Mais vor.
  • Es kann auch Tabak, Nüsse, Bohnen, Vogelfutter, Kekse, Maniok, Kakaobohnen, Trockenfrüchte, Erdnüsse, Gewürze, Rodentizidköder sowie getrocknetes Fleisch und Fisch befallen.
Prostephanus Truncatus

Grosser Kornbohrer

(Prostephanus Truncatus)

  • Brauner Körper. 1,6 bis 4,8 mm lang.
  • Die Fühler haben an der Spitze drei große Segmente, die sichtbare rötliche Kugeln bilden.
  • Der Brusthöcker bedeckt den Kopf, seine Vorderkante ist gezackt.
  • Der Elytron (Flügelgehäuse) ist mit gepunkteten Linien bedeckt und das Ende des Körpers steht im rechten Winkel, sodass von oben betrachtet der Eindruck eines Quadrats entsteht.

  • Das Weibchen legt durchschnittlich 10 Eier auf einen Maiskorn und die Larve gräbt beim Schlüpfen ein Loch in den Maiskorn.
  • Die Larve durchläuft 4 Entwicklungsphasen und verpuppt sich im Inneren der Maiskörner.
  • Unter guten Bedingungen können die Lebenszyklen sehr kurz sein (25 Tage bei 34 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 75 %). Es gibt mehrere Generationen pro Jahr.

  • Der adulte Schädling vernichtet eingelagerten Mais, befällt aber auch andere Getreidesorten. Die Larven graben röhrenförmige Gänge in das Korn und bilden meist einen Haupttunnel und kleinere Zweige.
  • Sie stammt aus den tropischen Zonen Mittelamerikas und verbreitete sich durch den Export von Maniokwurzeln und Tapiokaprodukten sowie stärkehaltigen Früchten und Knollen.
Plodia Interpunctella

Trockenfruchtmotte/Indische Trockenfruchtmotte

(Plodia interpunctella)

Die Indische Fruchtmotte ist ein sehr verbreiteter Insektenschädling, der in Geschäften und Vorratskammern vorkommt.

  • Die Flügel des Erwachsenen messen etwa 14 bis 20 mm.
  • Es hat hellgraue Flügel, aber der Vorderflügel ist auf den äusseren zwei Dritteln rotbraun und kupferfarben.
  • Die ausgewachsene Larve ist meist weisslich, kann aber je nach Nahrung auch grünlich, rosa oder bräunlich sein.
  • Der Kopf ist gelblich bis rotbraun.

  • Das Weibchen legt über einen Zeitraum von 1 bis 18 Tagen etwa 200 Eier auf die Nahrung.
  • Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit bestimmen die Länge des Larvenstadiums.
  • Im letzten Entwicklungsstadium verlässt die Larve die Nahrung, um einen geeigneten Ort zur Verpuppung zu finden.
  • Der komplette Lebenszyklus dauert 25 bis 135 Tage, mit 4 bis 6 Generationen pro Jahr.

  • Der Erwachsene verursacht keinen Schaden.
  • Die Larven scheiden das Gewebe aus, das häufig in Nahrungsmitteln wie Trockenfrüchten, Vollkornweizen, Maismehl und Maiskolben oder -schalen vorkommt.
  • Es wird von Getreide, Getreideprodukten, Mais, vielen Trockenfuttermitteln wie Früchten, Nüssen, Samen, aber auch Keksen, Milchpulver, Schokolade, Süßigkeiten, getrockneter roter Paprika und trockenem Hundefutter angezogen.
Tribolium Confusum

Amerikanischer Reismehlkäfer

(Tribolium Confusum)

Es herrscht echte Verwirrung über seine Identität, daher der lateinische Name. Es ist ein Schädling und ein sehr häufiges Insekt. Er kann leicht mit dem Mehlkäfer (Tribolium castaneum) verwechselt werden.

Der Unterschied zwischen den beiden Arten lässt sich anhand der Form der Antennen unter einer Lupe erkennen.

  • Die Länge beträgt 3–4 mm (bei Larven 6 mm).
  • Das adulte Tier ist rotbraun und die Larven haben etwa die Farbe von hellem Honig.
  • Er ähnelt dem Mehlkäfer, nur dass die Fühler in vier Segmente unterteilt sind und zur Spitze hin allmählich dicker werden. Auch die Form des Brustkorbs unterscheidet sich geringfügig.
  • Die Seiten des Roten Mehlkäfers sind gebogen, während der Brustkorb des Braunen Mehlkäfers gerader ist. Es hat gut entwickelte Flügel, fliegt aber selten.

  • Das Weibchen legt zwischen 400 und 500 Eier, wobei der Höhepunkt in der ersten Woche liegt.
  • Erwachsene können über 3 Jahre alt werden und Weibchen können über ein Jahr lang Eier legen.
  • Eier werden direkt in Mehl oder andere Lebensmittel gelegt oder an der Oberfläche des Behälters befestigt. Sie sind weiss oder farblos und mit einer klebrigen Substanz bedeckt, an der Mehl haftet.
  • Die Eier schlüpfen innerhalb von 3 bis 5 Tagen bei 32 bis 35 °C. Die Larven graben sich in die Körner ein, verlassen aber unter Umständen ihre Galerie auf der Suche nach besserer Nahrung.

  • Ernährt sich von Getreide, Mehl und anderen Getreideprodukten, Bohnen, Kakao, Baumwollsamen, geschälten Nüssen, Trockenfrüchten, Trockengemüse, Medikamenten, Gewürzen, Schokolade, Milchpulver und Tierhäuten.
  • Es kann nicht das ganze Korn fressen, kann sich aber von den gebrochenen Körnern ernähren, die normalerweise in der Nähe vorhanden sind.
Tribolium casteneum

Rotbrauner Reismehlkäfer

(Tribolium casteneum)

Der Rote Reismehlkäfer ist ein in Geschäften weit verbreiteter Insektenschädling, der verschiedene Getreidesorten und Lebensmittel befällt. Es kommt in in der Schweiz gelagerten Produkten vor.

  • Der Mehlkäfer ist rotbraun.
  • Es ist 3 bis 4,05 mm lang.
  • Die letzten drei Segmente der Antennen haben die Form eines Golfschlägers und einen gerillten Flügeldeckenflügel.
  • Es hat gut entwickelte Flügel und kann fliegen.
  • Die Larven sind hell honigfarben und etwa 6 mm lang.
  • Der Kopf und ein charakteristischer gezackter Abschluss am Ende des Hinterleibs sind leicht abgedunkelt.

  • Das Weibchen legt etwa 400–500 Eier, wobei der Höhepunkt in der ersten Woche liegt.
  • Erwachsene können über 3 Jahre alt werden und Weibchen können über ein Jahr lang Eier legen.
  • Eier werden direkt in Mehl oder andere Lebensmittel gelegt oder an der Oberfläche des Behälters befestigt. Sie sind weiss oder farblos und mit einer klebrigen Substanz bedeckt, an der Mehl haftet.
  • Die Eier schlüpfen innerhalb von 3 bis 5 Tagen bei 32 – 35 °C. Die Larven graben sich in die Körner von Getreidekörnern ein, verlassen aber unter Umständen ihre Galerie, um nach besserer Nahrung zu suchen.
  • Die Larven sind relativ aktiv, verstecken sich aber im Allgemeinen lichtgeschützt in der Nahrung.
  • Die Zeit vom Ei bis zum Erwachsenenalter variiert je nach den Bedingungen, der Durchschnitt liegt jedoch bei 32–35 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von > 70 % bei 26 Tagen.

  • Wenn sie unruhig oder überfüllt sind, können sie Chemikalien absondern, die Chinone genannt werden. Diese Substanzen können befallenen Lebensmitteln eine rosa Färbung und einen stechenden Geruch verleihen.
  • Es kommt in Getreide, Mehl und anderen Getreideprodukten, Bohnen, Kakao, Baumwollsamen, geschälten Nüssen, Trockenfrüchten, Hülsenfrüchten, Medikamenten, Gewürzen, Schokolade, Milchpulver und Tierhäuten vor.
  • Es kann keine ganzen Körner fressen, kann sich aber von den Körnern gebrochener Körner ernähren, die normalerweise in der Nähe vorhanden sind.
  • Generell können Pilze eine wichtige Rolle in der Ernährung spielen.
Oryzaephilus Surinamensis

Getreideplattkäfer

(Oryzaephilus Surinamensis)

Der Grain Silvanus ist einer der häufigsten Insektenschädlinge von gelagertem Getreide und Getreideprodukten.

  • Das ausgewachsene Tier ist braun und misst etwa 3 mm.
  • Die ausgewachsene Larve ist gelblich-weiss.
  • Der Erwachsene hat einen abgeflachten Körper.
  • Es hat gut entwickelte Flügel, kann aber nicht fliegen.

  • Das Weibchen legt Eier einzeln oder in kleinen Gruppen in Nahrungsmittel. Sie legt im Laufe ihres Lebens etwa 200 Eier.
  • Die Eier schlüpfen in etwa 8 Tagen.
  • Der Lebenszyklus dauert etwa 35 Tage und die Larven fressen die obersten Zentimeter der Nahrung.
  • Erwachsene leben normalerweise etwa 6 bis 10 Monate.

  • Larven entwickeln sich in Mehl, Getreideprodukten und vielen anderen getrockneten Lebensmitteln, darunter Getreide, Cerealien, Brot, Nudeln, Trockenfrüchte, Trockenfrüchte und Nüsse, Zucker, Schokolade, Süßigkeiten, Tabakwaren und Medikamente.
  • Man findet es häufig in Getreidesilos, aber auch in Mühlen, Verarbeitungsbetrieben, Lagerhäusern und Küchen.
  • In Getreidesilos ernährt es sich von gebrochenen Getreidekörnern und Getreiderückständen.
  • Beim Kauen kann es Verpackungen wie Kartons, Plastiktüten und Frischhaltefolien durchstechen.
Stegobium Paniceum

Brotkäfer

(Stegobium Paniceum)

Es ist mittlerweile in allen Arten von gelagerten und getrockneten Lebensmitteln wie Gewürzen, Samen, Getreide und getrockneten Pflanzenprodukten enthalten.

  • Etwa 3 - 4 mm lang, rotbraun, oval.
  • Die Larven sind klein und weiss, etwa 0,5 mm lang.
  • Es ist ein ovaler rotbrauner Käfer.

  • Erwachsene leben 2 bis 4 Wochen. In dieser Zeit legen die Weibchen 20 bis 100 Eier.
  • Die Larven sind 0,5 mm lang und beim Schlüpfen sehr beweglich.
  • Die Larvenperiode dauert normalerweise vier bis fünf Monate, aber unter günstigen Bedingungen kann die Entwicklung vom Ei zum erwachsenen Tier innerhalb von 6 bis 8 Wochen erfolgen.
  • Wenn die Larven ausgewachsen sind, kommt es zur Verpuppung. Dieser Zeitraum dauert 12 bis 18 Tage.

  • Es handelt sich zwar nicht um den schlimmsten Insektenschädling von gelagertem Getreide, aber er befällt Gewürze, Samen, getrocknete Körner und Gemüseprodukte sowie Verpackungsmaterialien wie Papier und Pappe.
  • Es kann sich sogar von Leder, Wolle, Haaren und Büchern ernähren.
  • Sein Vorkommen kann an Nadellöchern in befallenen Objekten nachgewiesen werden.
  • Es greift auch Verpackungsmaterialien wie Papier und Karton an.
  • Da es sehr gut fliegt, kann es manchmal schwierig sein, die Quelle des Befalls zu finden.
  • Es ist nicht der schlimmste Insektenschädling von gelagertem Getreide.
Lasioderma serricorne

Tabakkäfer

(Lasioderma serricorne)

Der Tabakkäfer ist ein sehr häufiges Insekt.

  • Der Tabakkäfer erreicht ausgewachsen eine Grösse von 2 bis 3 mm.
  • Er ist rotbraun gefärbt.
  • Der Tabakkäfer hat ein buckelartiges Halsschild und glatte Elytren (Deckflügel).
  • Die Larven sind den Brotkäferlarven sehr ähnlich.

  • Das Weibchen legt bis zu 100 Eier innerhalb oder nahe bei Nahrung ab.
  • Das Larvenstadium des Tabakkäfers dauert bei einer Temperatur von 30 bis 35ºC ca. 25 Tage. Unter 17ºC erfolgt selten eine Entwicklung.
  • Der ausgewachsener Käfer lebt 2 bis 6 Wochen.

  • Der Tabakkäfer wird meist mit Importware aus wärmeren Gebieten eingeschleppt. Er befällt unterschiedlichste Nahrungsmittel, wie Tabak, Tee, Getreide, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Gewürze.
  • Er kann toxische Stoffe wie Teein und Koffein als Nahrung verwerten.
  • Adulte Tabakkäfer verlassen das Substrat und fliegen zum Licht, um Partner zu finden, danach erfolgt die Eiablage in neuen Vorräten.
  • Der Tabakkäfer ist sehr kälteempfindlich.
Cadra cautella

Die Mandelmotte

(Cadra cautella)

Die Mandelmotte befällt Vorratsprodukte. Erwachsene können fliegen.

Seidenkokons, Kot, Larvenreste, Puppenhüllen und Insektenreste sind Anzeichen für einen Befall.

  • Der Körper ist 7,5 bis 10 mm lang.
  • Im entfalteten Zustand hat der ausgewachsene Vogel eine Flügelspannweite von 19 mm.
  • Die Vorderflügel sind grau bis puderbraun.
  • Die Larve ist weiss bis rosa und hat einen markanten braunen Kopf.
  • Es hat einen dunklen, geraden Streifen über den gesamten Vorderflügel, der am Innenrand heller ist.

  • Das Weibchen legt etwa 150 bis 200 Eier nach dem Zufallsprinzip auf die Nahrung.
  • Die Larve kann eine Länge von 12,7 mm erreichen.
  • Wenn die Larve ausgewachsen ist, verlässt sie die Nahrungsquelle und sucht nach einem Ort zur Verpuppung.
  • Die Larve verpuppt sich in einem Seidenkokon.

  • Die Mandelmotte kommt auf der ganzen Welt in Lagerhäusern und Häusern vor.
  • Er ernährt sich von Getreide, Getreideprodukten, Ölsaaten und trockenen Pflanzen wie Nüssen, Früchten und Tabak.
  • Die Larve gräbt sich in die Nahrung ein und bildet Seidentunnel, in denen sie sich versteckt und ernährt.
  • Eine große Larve kann die Verpackung durchbohren.
Acanthoscelides obtectus

Bohnenrüsselkäfer

(Acanthoscelides obtectus)

Die Larven von Bruchiden wie denen des Bohnenrüsselkäfers befallen die Samen von Hülsenfrüchten und insbesondere von Bohnen. Sie können sich auch in Trockenfrüchten vermehren. Der Bohnenrüsselkäfer ist in Südamerika beheimatet und kommt nur in Lagerhäusern vor.

  • Graugrünliche Farbe mit dunkleren Flecken.
  • Ihre Länge variiert zwischen 2 und 4,5 mm.
  • Die Larven sind weisslich, ohne Augen oder Beine und werden im ausgewachsenen Zustand bis zu 4 mm groß.

  • Das Weibchen legt durchschnittlich 45 Eier in Bohnenhülsen, entweder auf den Feldern oder in Samen, die in Getreidespeichern gelagert werden.
  • Die Larven dringen in die Samen ein, um sich zu entwickeln, und ein Samen kann mehrere Larven enthalten.
  • Der Entwicklungszyklus dauert unter optimalen Bedingungen zwischen 18 und 35° etwa 3 Wochen.
  • Der Erwachsene lebt 2 bis 3 Wochen und ernährt sich nicht in Geschäften.

  • Die Larven fressen hauptsächlich im Inneren der Bohnen.
  • Erwachsene sind sehr wendig und fliegen sehr gut über 22°.
  • Männchen scheiden ein Aggregationspheromon aus, das andere Artgenossen anlockt, wenn sie eine Nahrungsquelle gefunden haben.
Various species - Liposcelis bostrychophila, Lepinotus patruelis

Psocoptera

(Verschiedene Arten - Liposcelis bostrychophila, Lepinotus patruelis)

  • Erwachsener – Grösse variiert je nach Art. 1,6 bis 3,2 mm lang. Hellgelbbraun bis dunkelbraun.
  • Nymphe – sehr klein, erscheint oft durchsichtig. Kein Larvenstadium.

  • Liposcelis bostrychophila – bevorzugt hohe Temperaturen von 25 – 30°C.
  • Lepinotus patruelis – vermehrt sich bei 5–15 °C.

  • Liposcelis bostrychophila – häufig in Haushalten.
  • Lepinotus patruelis – häufig in Fabriken und auf Paletten.
Gnatocerus Cornutus

Vierhornkäfer

(Gnatocerus Cornutus)

  • Der Vierhornkäfer wird zwischen 3,5 und 4,5 mm gross.
  • Das Männchen trägt zwei grosse Mandibeln (Unterkiefer), die wie Hörner aussehen.
  • Das Weibchen ähnelt dem des Amerikanischen Reisemehlkäfers (Tribolium confusum), hat jedoch glatte Deckflügel.
  • Die Larven sind denen der Tribolium-Familie sehr ähnlich, aber etwas grösser.

  • Das Maiskäfer-Weibchen frisst ein kleines Loch in ein Getreidekorn, in das es ein Ei legt. Anschliessend wird das Loch mit einem Sekrettropfen verschlossen. Über mehrere Monate hinweg legt das Weibchen ca. 300 bis 400 Eier.
  • Nach einigen Tagen schlüpfen die Larven, die sich vom Mehlkörper des Korns ernähren.
  • Nach Vollendung des Larvenstadiums verpuppen sich die Larven und schlüpfen als Imago (Vollinsekt).
  • Der gesamte Entwicklungszyklus dauert ca. 4 bis 6 Monate und findet im Getreide statt, was die Bekämpfung des Maiskäfers erschwert.

  • Der Maiskäfer besitzt unter den Flügeldecken vollständig entwickelte Flügel und ist voll flugfähig.
  • Er zerstört Lagergetreide, wie Weizen, Mais und Reis.
Ciron

Rotbeiniger Schinkenkäfer

(Necrobia Rufipes)

  • Der Rotbeinige Schinkenkäfer erreicht ausgewachsen eine Grösse von 4 bis 5 mm.
  • Seine Oberseite glänzt metallisch blaugrün - die Unterseite des Hinterleibs ist dunkelblau.
  • Die Beine haben eine hell-rotbraune oder orange Färbung. Die Fühler sind rotbraun und haben eine dunkelbraune oder schwarze Keule.

  • Das Schinkenkäfer-Weibchen legt täglich bis zu 30 Eier in geräucherte oder gepökelte Fleischwaren sowie in Räucherfisch ab.
  • Die Eier schlüpfen nach 4 bis 6 Tagen.
  • Die Larven wachsen 30 bis 140 Tage, sind weniger beweglich und suchen eine dunkle Stelle zur Verpuppung auf. Die Verpuppung variiert zwischen 6 und 21 Tagen.
  • Das Vollinsekt paart sich kurz nach der Metamorphose und lebt bis zu 14 Monate.

  • Der erwachsene Schinkenkäfer ist flugfähig und findet daher leicht neue Nahrungsquellen.
  • Sowohl die Larven als auch das Vollinsekt verursachen Schäden, während sie sich von Hartkäse, Rauchwurst, Schinken, Schokolade und Trockenfrüchte befallen. Dabei sind die Larven am gefrässigsten.
  • Der Rotbeinige Schinkenkäfer ernährt er sich zudem von seinen eigenen Eiern und Puppen.
Araecerus Fasciculatus

Mehlmilbe

(Acarus siro)

  • Die Mehlmilbe ist ausgewachsen 0,5 mm gross.
  • Sie ist weiss oder blassbraun. Mit ihren vier Beinpaaren bewegt sie sich langsam.
  • Die Larve der Mehlmilbe ist 0,5 mm gross, weiss und sechsbeinig. Zwei Nymphen-Phasen werden mit 8 Beinen durchlebt.

  • Die Entwicklung der Mehlmilbe dauert bei 23ºC und 90% relativer Luftfeuchtigkeit ca. 9 bis 11 Tage.
  • Bei einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit und Substratfeuchte findet eine Massenentwicklung statt.

  • Die Mehlmilbe befällt typischerweise feucht lagernde Mehlvorräte aber auch Körner, Teig- und Backwaren und Tierfutter. Die Feuchtigkeit der befallenen Vorräte muss 14% betragen.
  • Die befallenen Vorräte sehen aus, als wären sie von einer hellen Staubschicht überzogen. Die Produkte schmecken bitter und sind für Mensch und Tier gesundheitsschädlich.
Necrobia Rufipes

Reiskäfer

(Sitophilus Oryzae)

  • Der Reiskäfer erreicht eine Grösse von 2 bis 3 mm.
  • Er hat runde Grübchen im Halsschild sowie rötliche Punkte auf den Elytren (Deckflügeln). Zudem besitzt er einen Rüssel.
  • Die Larven des Reiskäfers verpuppen sich in Körnern oder anderen Samen. Sie besitzen keine Beine.

  • Die Entwicklung des Reiskäfers dauert bei 18°C ca. 98 Tage. Sie findet im Getreide statt, wodurch die Bekämpfung des Reiskäfers erschwert wird.
  • Unter 16°C findet keine Entwicklung statt. 
  • Das Vollinsekt (Imago) lebt mehrere Monate, bis zu einem Jahr.

  • Der Reiskäfer ist trotz seines Namens häufiger in Weizen als in Reis zu finden.
  • Er kann im Gegensatz zum Kornkäfer sehr gut fliegen.
Cryptolestes Ferrugineus

Rotbrauner Leistenkopfplattkäfer

(Cryptolestes Ferrugineus)

  • Der Rotbeinige Leistenkopfplattkäfer erreicht eine Länge von 2,5 mm. Er ist hellrot bis rotbraun.
  • Besonders auffallend ist sein platter Körper mit den sehr langen Fühlern.
  • Die Larven sind gelblich bis weiss. Sie sind 0,5 mm lang und wachsen bis auf eine Länge von 4 mm heran.

  • Die Entwicklungsphase des Rotbeinigen Leistenkopfplattkäfer ist stark temperaturabhängig.
  • Sie dauert bei einer Temperatur von 21°C ca. 69 bis 103 Tage und bei 38°C ca. 26 Tage.

  • Der Rotbeinige Leistenkopfplattkäfer liebt feuchtwarmes Klima. Bei hohen Temperaturen ist er ein guter Flieger.
  • Er lebt in der freien Natur unter Baumrinden.
  • Der Rotbeinige Leistenkopfplattkäfer ernährt sich in erster Linie von Getreide, aber auch von Teigwaren, Reis, Gewürzen, Dörrobst, Schokolade, Nüssen und Datteln. Deshalb ist er besonders in Lagerhäusern, Lebensmittelbetrieben und Mühlen gefürchtet.
  • In Privathaushalten tritt der Rotbeinige Leistenkopfplattkäfer eher selten auf.
  • Die Lebensdauer des Rotbeinigen Leistenkopfplattkäfer beträgt ca. 1 Jahr.
Acarus siro

Rotbeiniger Schinkenkäfer

(Necrobia Rufipes)

  • Der Rotbeinige Schinkenkäfer erreicht ausgewachsen eine Grösse von 4 bis 5 mm.
  • Seine Oberseite glänzt metallisch blaugrün - die Unterseite des Hinterleibs ist dunkelblau.
  • Die Beine haben eine hell-rotbraune oder orange Färbung. Die Fühler sind rotbraun und haben eine dunkelbraune oder schwarze Keule.

  • Das Schinkenkäfer-Weibchen legt täglich bis zu 30 Eier in geräucherte oder gepökelte Fleischwaren sowie in Räucherfisch ab.
  • Die Eier schlüpfen nach 4 bis 6 Tagen.
  • Die Larven wachsen 30 bis 140 Tage, sind weniger beweglich und suchen eine dunkle Stelle zur Verpuppung auf. Die Verpuppung variiert zwischen 6 und 21 Tagen.
  • Das Vollinsekt paart sich kurz nach der Metamorphose und lebt bis zu 14 Monate.

  • Der erwachsene Schinkenkäfer ist flugfähig und findet daher leicht neue Nahrungsquellen.
  • Sowohl die Larven als auch das Vollinsekt verursachen Schäden, während sie sich von Hartkäse, Rauchwurst, Schinken, Schokolade und Trockenfrüchte befallen. Dabei sind die Larven am gefrässigsten.
  • Der Rotbeinige Schinkenkäfer ernährt er sich zudem von seinen eigenen Eiern und Puppen.
Bruchus quadrimaculatus

Rotbrauner Reismehlkäfer

(Tribolium casteneum)

  • Der Rotbraune Reismehlkäfer erreicht eine Länge von 3 bis 4 mm.
  • Er ist hellrot bis braun und hat einen länglich schmalen Körper. Sein Kopf und sein Halsschild sind etwas dunkler als die Flügeldecken.
  • Die Larven des Reismehlkäfers sind raupenähnlich. Sie sind gelblich gefärbt und werden bis zu 8 mm lang. Die Kopfkapsel ist dunkel.

  • Das Rotbraune Reismehlkäfer-Weibchen legt zwischen 2 und 18 Eiern. Die Eier sind mit einem klebrigen Sekret bedeckt, so dass sie am Brutsubstrat haften und schwer zu entdecken sind. Die Weibchen legen im Laufe ihres Lebens bis zu 1.000 Eier ab.
  • Die ideale Fortpflanzungstemperatur des Reismehlkäfers beträgt 30-35°C. Bei Temperaturen unter 20°C pflanzt sich der Rotbraune Reismehlkäfer nicht fort.

  • Der Rotbraune Reismehlkäfer wird bis zu 3 Jahre alt.
  • Er fliegt bei hohen Temperaturen.
  • Der Rotbraune Reismehlkäfer ernährt sich von Getreide und deren Erzeugnissen, wie Erbsen, Bohnen, Sämereien, Rosinen, Kakao, Sonnenblumenkernen, Erdnüssen usw.
  • Er gelangt häufig durch Lebensmittelimporte nach Europa und ist vor allem in Grossmühlen zu finden. Von hier aus gelangt er in den Einzelhandel.
Attagenus pellio

Schimmelkäfer

(Familie — Cryptophagidae)

  • Der Schimmelkäfer erreicht eine Grösse von 1,5 bis 3,5 mm.
  • Er ist braun, rotbraun oder schwarz gefärbt.
  • Der Schimmelkäfer hat eine gestreckte oder zylindrische Gestalt (selten rundlich) und besitzt kräftige Fühler.
  • Die Larven sind langgestreckt und haben eine spindelförmige Gestalt.

  • Die Lebensdauer des Schimmelkäfers ist gewöhnlich nach ca. 54 Tagen beendet. Sie kann sich jedoch bei warmer Umgebungstemperatur bis zu 5 Monate verlängern.

  • Der Schimmelkäfer tritt in Mühlen und Lagerhäusern auf, wo feuchte Lebensmittel befallen werden können.
  • Dort kann er Schimmelpilzsporen von einem Lagerort zum anderen übertragen und Lebensmittel verderben.
  • Eher unbedenklich ist der Befall von feuchtem Gips in Neubauten.
Glycyphagus domesticus

Tabakkäfer

(Lasioderma serricorne)

  • Der Tabakkäfer erreicht ausgewachsen eine Grösse von 2 bis 3 mm.
  • Er ist rotbraun gefärbt.
  • Der Tabakkäfer hat ein buckelartiges Halsschild und glatte Elytren (Deckflügel).
  • Die Larven sind den Brotkäferlarven sehr ähnlich.

  • Das Weibchen legt bis zu 100 Eier innerhalb oder nahe bei Nahrung ab.
  • Das Larvenstadium des Tabakkäfers dauert bei einer Temperatur von 30 bis 35ºC ca. 25 Tage. Unter 17ºC erfolgt selten eine Entwicklung.
  • Der ausgewachsener Käfer lebt 2 bis 6 Wochen.

  • Der Tabakkäfer wird meist mit Importware aus wärmeren Gebieten eingeschleppt. Er befällt unterschiedlichste Nahrungsmittel, wie Tabak, Tee, Getreide, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Gewürze.
  • Er kann toxische Stoffe wie Teein und Koffein als Nahrung verwerten.
  • Adulte Tabakkäfer verlassen das Substrat und fliegen zum Licht, um Partner zu finden, danach erfolgt die Eiablage in neuen Vorräten.
  • Der Tabakkäfer ist sehr kälteempfindlich.
Niptus hololeucus

Vierfleckiger Bohnenkäfer

(Bruchus quadrimaculatus)

  • Ausgewachsen ist der Vierfleckige Bohnenkäfer ca. 4 mm gross.
  • Er hat einen plumpen Körper und verkürzte Flügeldecken.
  • Der Kopf endet in einem kurzen breiten Rüssel, mit dem er Flüssigkeit aufnimmt.
  • Der Vierfleckige Bohnenkäfer besitzt einen Chitinpanzer.

  • Das Bohnenkäfer-Weibchen legt seine Eier in gelagerte Bohnen oder in Samenschoten auf dem Feld ab. Eine Bohne kann bis zu 24 geschlüpfte Larven enthalten.
  • Die ausgewachsenen Larven verpuppen sich in den leergefressenen Bohnenhülsen.
  • Die fertigen Käfer durchbrechen die Hülle, paaren sich, legen Eier und beginnen eine neue Generation.
  • In einem Jahr sind bis zu 6 Generationen möglich.

  • Der Vierfleckige Bohnenkäfer befällt gelagerte oder frei wachsende Hülsenfrüchte.
  • Er kann dabei die Pflanzen völlig zerstören.
  • Die Länge der Entwicklung in der Hülsenfrucht ist temperaturabhängig und dauert an, bis der Nährstoffvorrat erschöpft ist.
trogoderma granarium

Khaprakäfer

(Trogoderma granarium)

Der Getreidekäfer gilt weltweit als der zerstörerischste Schädling für gelagertes Getreide und Getreideprodukte. Wenn es nicht kontrolliert wird, kann es die Oberfläche des gelagerten Getreides vollständig bedecken. Dadurch entsteht der Eindruck, als sähe man dort nur die Larven kriechen.

  • Der Khaprakäfer erreicht eine Grösse von ca. 3 mm.
  • Er hat eine ovale Körperform und ist braun bis schwarz mit einer hellbraunen Musterung auf den Flügeldecken (Elytren).
  • Die Larven sind 6 mm gross und gelblich bis goldbraun gefärbt.

  • Das Khaprakäfer-Weibchen legt 80 Eier innerhalb von 1 bis 6 Tagen.
  • Die Larven schlüpfen in 5 bis 7 Tagen.
  • Der fertige Käfer wird nur ein bis zwei Wochen alt.

  • Der Khaprakäfer gilt als einer der zerstörerischsten Getreide- und Saatschädlinge.
  • Er ernährt sich vorwiegend von Weizen oder gemälzter Gerste. Er kann aber auch Reis, Erdnüsse und getrocknete Tierhäute befallen.
Dermestes lardarius

Gemeiner Speckkäfer

(Dermestes lardarius)

  • Der Gemeine Speckkäfer erreicht eine Länge von 6 bis 10 mm. Sein Körper ist länglich oval und komplett beschuppt.
  • Sein Kopf, das Halsschild und der hintere Teil der Deckflügel sind schwarz. Die Deckflügel sind in der vorderen Hälfte graugelb behaart und weisen drei kleine schwarze Flecken auf jeder Seite auf. Die Fühler sind rot.
  • Die Larven des Gemeinen Speckkäfers sind braun mit einem schlanken Körper und tragen zahlreiche lange Borsten. Sie häuten sich 5-mal bevor sie sich vorwiegend in Holz verpuppen.

  • Der Entwicklungszyklus des Gemeinen Speckkäfers beträgt bei einer Temperatur von 18°C bis 25°C ca. 2 bis 3 Monate.

  • Der Gemeine Speckkäfer ernährt sich von verschiedenen organischen Stoffen, wie z.B. Textilien, Wolle, Vorräten und tierischen Überresten.
  • Er ist vorwiegend in Wohnungen und Lagerhäusern zu finden.
  • In der Natur kommt der Gemeine Speckkäfer in Vogelnestern, Bienenstöcken oder im Mulm von Laubbäumen vor.
Dermestes maculatus

Das Hautdermestid

(Dermestes maculatus)

  • Erwachsener – 6,4–9,6 mm lang. Die Oberseite ist schwarz, die Unterseite ist weiss.
  • Larve – wie der Speckkäfer, aber mit einem orangefarbenen Streifen auf dem Rücken.

  • 2 - 3 Monate bei 18 - 25°C.

  • Ernährt sich von verschiedenen tierischen Produkten und getrocknetem Fisch. Puppen in festen Materialien, zum Beispiel Holz.
  • Der Weißanteil auf der Unterseite kann je nach Art variieren. Erwachsene fliegen leicht.
Alphitobius diaperinus

Getreideschimmelkäfer

(Alphitobius diaperinus)

  • Der Getreideschimmelkäfer erreicht eine Grösse von 5 bis 6 mm.
  • Er ist glänzend braun bis schwarz gefärbt.
  • Auf seinen Deckflügeln befinden sich einige parallel verlaufende Längsstreifen, die aus feinen Punktreihen bestehen.
  • Die gelbbraunen Larven sind langgestreckt und werden bis zu 15 mm lang.

  • Die Weibchen legen bis zu 2.500 Eier auf dem Substrat (vorwiegend verschimmelte Nahrung) ab.
  • Bei Temperaturen um 30°C ist die Entwicklung in 5 Wochen abgeschlossen, bei Temperaturen um 24°C dauert sie bis zu 9 Wochen.
  • Die verpuppungsreifen Larven bohren sich vorwiegend in Dämmmaterialien ein und bauen dort ihre Puppenwiegen.

  • Der Getreideschimmelkäfer tritt häufig in Bäckereien, Mühlen sowie Geflügel- und Schweineställen auf.
  • Er befällt bevorzugt faulende, schimmlige Vorräte und richtet Schäden an Brot, Mehl und anderen Getreideprodukten an. Zu seiner Nahrung zählt auch Aas.
  • Der Getreideschimmelkäfer besitzt gut ausgebildete Flügel, welche er aber nicht nutzt.
Ephestia kuehniella

Die Mehlmotte

(Ephestia kuehniella)

Die Mehlmottenlarve ist ein sehr häufiger Schädling, der in Geschäften und Vorratskammern vorkommt. Man findet es in Mühlen und Lagerhäusern.

  • Seine Flügel sind etwa 20 bis 22 mm lang, im Ruhezustand 10 bis 14 mm.
  • Die Hinterflügel sind weißlich, während die Vorderflügel graublau mit dunklen, gewellten Querbändern und einer Reihe dunkler Flecken an der Spitze sind.
  • Die Larven sind weiß mit einem braunen Kopf und einer Art Vertiefung am Hals.
  • Die Larven können eine rosafarbene oder grünliche Färbung annehmen und eine Länge von 15 – 20 mm erreichen.
  • Die Puppe bildet einen braunen, raketenförmigen Kokon von etwa 9 mm.

  • Das Weibchen legt zwischen 100 und 700 Eier (normalerweise 200) auf und zwischen Nahrungsmitteln und befestigt die Eier normalerweise am befallenen Material.
  • Die Eier schlüpfen normalerweise nach 3 bis 5 Tagen und die geschlüpften Larven scheiden eine Art Netz aus.
  • Junge Larven bleiben in Seidenröhren, die ständig gedreht werden.
  • Die Larve erreicht ihre maximale Größe in etwa 40 Tagen. Die Larve webt ihre Puppe in oder auf der befallenen Nahrung (meist Mehl) oder in nahegelegenen Ritzen und Lücken.
  • Der Lebenszyklus kann in 4 bis 6 Wochen abgeschlossen sein, dauert aber im Allgemeinen etwa 3 Monate.

  • Es kommt hauptsächlich in befallenem Mehl vor.
  • Es kommt auch in Getreide, Kleie, getreidehaltigen Lebensmitteln, Nüssen, Schokolade, Samen, Bohnen, Keksen, Trockenfrüchten und anderen gelagerten Lebensmitteln vor.
Oryzaephilus Mercator

Erdnussplattkäfer

(Oryzaephilus Mercator)

  • Der Erdnussplattkäfer ist ausgewachsen 2,5 bis 3 mm gross.
  • Seine Körperform ist lang und schmal.
  • Der Erdnussplattkäfer ist relativ flach und rötlich braun.
  • Auf jeder Seite seines Halsschilds befinden sich sechs sägezahnartige Ausformungen.

  • Das Erdnussplattkäfer-Weibchen legt durchschnittlich 200 Eier in 28 bis 42 Tagen (entweder einzeln oder in kleinen Haufen). Die Eier sind weiss, mikroskopisch klein und länglich geformt.
  • Der vollständige Entwicklungszyklus dauert ca. 35 Tage.
  • Der erwachsene Käfer lebt im Schnitt 10 Monate.
  • In warmen Jahren gibt es bis zu 7 Generationen, mit längeren Zyklen während der Wintermonate.

  • Der Erdnussplattkäfer bevorzugt Nahrungsquellen mit hohem Ölanteil, wie z.B. Nüsse.
  • Er durchdringt selbst robuste Lebensmittelverpackungen.
Ephestia Elutella

Die Tabakmotte

(Ephestia Elutella)

Die Tabakmotte ist eine Schädlingsart, die in unsere Regionen eingeschleppt wurde. Man findet es häufig in Lagerhäusern und anderen Orten, an denen Lebensmittel oder Tabak gelagert werden.

  • Seine Flügel messen im ausgebreiteten Zustand 14–17 mm und im Ruhezustand 8–11 mm, wenn sie über den Körper gerollt sind und ein Dach bilden.
  • Seine Vorderflügel sind bräunlichgrau und von zwei hellen Streifen durchzogen.
  • Die Hinterflügel sind blasser und grau.
  • Die Raupen sind weißlich, gelblich oder rötlich (je nach Ernährungsweise) mit einem braunen Kopf und einer Art Vertiefung am Hals. Sie erreichen eine Länge von 10 bis 15 mm.

  • Das Weibchen legt einzeln oder in kleinen Gruppen etwa 100 Eier.
  • Die Raupen bedecken befallene Waren mit ihrer Seide.
  • Die Puppe findet in einem Kokon statt.
  • Die Entwicklungszeit hängt von Hitze und Ernährung ab. Die vollständige Entwicklung dauert je nach Jahreszeit 2 bis 6 Monate.

  • Er ernährt sich von Kakaobohnen und Tabak, befällt aber auch Nüsse, Trockenfrüchte und Getreide.
  • Erwachsene füttern nicht.
  • Den größten Schaden verursachen fressende Larven aufgrund der Kontamination durch Exkremente und riesige Kokons. Neben Tabak befällt der Schädling auch Kakao, Nüsse, Trockenfrüchte, Kaffee, Mais, Weizen und Gewürze.
Paederus riparius

Staphylinidae

(Paederus riparius)

  • Erwachsener: 8 - 9,6 mm. Der Körper ist schwarz und rot.

  • Getrennt auf feuchte Untergründe gelegte Eier entwickeln sich in der Regel innerhalb von 3 bis 19 Tagen.
  • Die Larven durchlaufen zwei Stadien, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen.
  • Erwachsene werden normalerweise im Frühling und Frühsommer gesehen.

  • Man findet sie oft in Lebensräumen mit vielen Fliegenlarven, zum Beispiel dort, wo sich verrottende Früchte oder Algen befinden, oder in der Nähe von Komposthaufen.
  • Larven und erwachsene Tiere sind im Allgemeinen Raubtiere gegenüber kleinen Insekten und anderen Arthropoden, einschließlich Pflanzenschädlingen.
Gibbium psylloides

Der glänzende Ptine

(Gibbium psylloides)

  • Erwachsener – 0,8–3,2 mm lang. Sie sind glänzend rotbraun bis schwarz. Der Körper ist unbehaart und weist nicht die für Ptinen übliche eingeschränkte Größe auf.

  • Weibchen können im Frühsommer bis zu 120 Eier einzeln oder in Gruppen ablegen. Die Eier schlüpfen innerhalb von 16 Tagen und verbleiben bis zu 6 Wochen im Larvenstadium.
  • Erwachsene schlüpfen innerhalb von 20 bis 30 Tagen aus der Verpuppung und können bis zu 12 Monate alt werden.
  • Bei der optimalen Entwicklungstemperatur (33 °C) dauert der gesamte Lebenszyklus etwa 45 Tage.

  • Es kommt mit kühleren Temperaturen zurecht und kann lange Zeit ohne Nahrung auskommen.
  • Er stellt sich tot, wenn du ihn störst.
Trogoderma variabile

Das Lagerhaus Trogoderm

(Trogoderma variabile)

  • 1,5–4,0 mm lang und oval.
  • Hauptsächlich dunkelbraun, mit hellbraun gesprenkelten Flecken.

  • Der Lebenszyklus dauert normalerweise zwischen 1,5 und 6 Monaten.
  • Die Larve ist bis zu 10 mm lang, cremefarben mit undeutlichen dunkelbraunen Flecken.
  • Die Larve hat 3 Paar stark behaarte Beine.

  • Dieser Schädling wurde kürzlich in die Schweiz eingeschleppt.
  • Es findet sich in vielen organischen Materialien wie Samen, Getreide, den meisten verpackten Lebensmitteln, Schneckenködern, Hundekeksen, Viehfutter, alten Nagetierködern, Getreideresten in Tüten, Bienen- und Wespennestern, Nagetierkadavern und toten Insekten , Tierkot usw.
  • Die Haare der Larven können beim Menschen Probleme wie Asthma, Hautprobleme oder Magenbeschwerden verursachen.
Ptinus fur

Die bunte Ptine

(Ptinus fur)

  • Ausgewachsen, 1,6–4,8 mm lang, rotbraun mit gelben Haaren, Prothorax mit dichtem Polster aus hellen Haaren auf jeder Seite.
  • Der Elytron (Flügelgehäuse) hat weiße Schuppen.

  • 3 - 4 Monate bei 20 - 25°C.

  • Stellt sich tot, wenn es gestört wird. Aktiv an dunklen und feuchten Orten. Oft mit Vogelnestern verbunden.
Tenebrio molitor

Der Mehlwurm

(Tenebrio molitor)

  • Erwachsener – 19,2 mm lang. Es ist glänzend, dunkelbraun oder schwarz.
  • Die Larven haben eine honiggelbe Farbe, einen glatten, polierten, glänzenden, länglichen, harten, wurmartigen Körper und können bis zu 3 cm lang werden.

  • Jedes Weibchen legt im Frühling einzeln oder in Gruppen etwa 275 bis 600 Eier.
  • Sie sind weiss, bohnenförmig, etwa 0,8 mm lang und schlüpfen, um 4 bis 14 Tage später Larven freizusetzen.
  • Die Verpuppung dauert im Frühjahr 7 bis 24 Tage. Die Puppen sind zunächst weiss, verfärben sich dann gelb und sind nicht von einem Kokon umgeben.
  • Erwachsene schlüpfen im Frühling oder Frühsommer und leben zwei bis drei Monate.

  • Es widersteht kalten Temperaturen sehr gut.
  • Es handelt sich um einen bedeutenden Nachernteschädling, der auf der ganzen Welt vorkommt.
  • Erwachsene fühlen sich von Nachtlichtern angezogen und fliegen gut. Man findet sie an dunklen Orten.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Kostenlos. Unverbindlich.

Über Rentokil

Erfahren Sie mehr über unser Unternehmen.