Weltweit gibt es mehr als 10.000 Ameisenarten, in der Schweiz etwa 200. Ameisen sind soziale Insekten, die in Kolonien leben. Eine Kolonie umfasst immer eine grosse Anzahl von Individuen, die in verschiedene Kasten unterteilt sind:
Königinnen:
- Bei einigen Arten gibt es nur eine Königin pro Nest.
- Königinnen sind fruchtbare Weibchen, die Eier legen.
- Die Ameisenkönigin ist grösser als die Arbeiterinnen und normalerweise geflügelt.
Die Arbeiter:
- Sie sind asexuell.
- Sie sorgen für die Nahrungsversorgung und die Entwicklung des Nestes und sorgen für die nötige Pflege der Larven und Puppen.
- Wenn eine Arbeiterin Futter findet, hinterlässt sie eine Geruchsspur (Pheromone), die zurück zum Ameisenhaufen führt. Die anderen Arbeiter werden von dieser Spur angezogen und folgen ihr.
Die Soldaten :
- Sie sind auch asexuell und ihre Aufgabe besteht darin, die Kolonie zu verteidigen.
- Soldatenameisen unterscheiden sich von Arbeiterameisen durch ihre unverhältnismässig grossen Kiefer.
- Sexuelle und reproduktive Erwachsene.
- Sie sind zu bestimmten Zeiten im Jahr präsent.
- Die Männchen sind geflügelt, ebenso wie die jungen, unbefruchteten Königinnen.
- Der Schwarm- oder Hochzeitsflug findet bei günstigen klimatischen Bedingungen statt.
- Die Männchen sterben nach der Kopulation, die befruchteten Königinnen verlieren möglicherweise ihre Flügel und gründen nach einer möglichen Überwinterung eine neue Kolonie.
Die wichtigsten in der Schweiz vorkommenden Ameisenarten: