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Schädlingsbekämpfung: Warum sie heute unverzichtbar ist

  • Unverzichtbarkeit der Schädlingsbekämpfung: Schädlingsbefall, insbesondere durch Nagetiere, ist für Unternehmen ein großes Risiko, da er erhebliche Sachschäden (Geräteausfälle, Brände, Lebensmittelkontamination) verursacht und Krankheiten verbreitet.
  • Strengere EU-Gesetze: Die EU verschärft die Vorschriften (z.B. Biozid-Verordnung), um den Einsatz giftiger Chemikalien wie Rodentizide bis 2030 um 50 % zu reduzieren.
  • Fokus auf IPM: Der Trend geht zum Integrierten Schädlingsmanagement (IPM), das präventive, nicht-chemische Maßnahmen wie bauliche Anpassungen, Hygiene und physische Barrieren (z. B. Rentokil FlexiArmour) in den Vordergrund stellt.
  • Regulierung von Giftködern: Der Einsatz von Giftködern, insbesondere im Außenbereich, wird strenger reguliert und ist nur noch als letztes Mittel erlaubt, nachdem nicht-toxische Methoden versagt haben.
  • Digitale Überwachung: Moderne Lösungen wie Rentokils PestConnect bieten eine 24/7-Überwachung und schnelle, proaktive Reaktion auf Schädlingsaktivität, um Befälle frühzeitig zu verhindern und den Einsatz von Rodentiziden zu minimieren.

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Schädlingsaktivität in Gebäuden stellt seit jeher eine Herausforderung für Unternehmen dar. Regelmässige Gebäudewartung und ein hohes Bewusstsein sind essenziell, um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern. Befälle müssen schnell und effizient beseitigt werden, bevor sie sich weiter ausbreiten können.

Ältere Gebäude weisen häufig strukturelle Schwächen und zahlreiche Eintrittspunkte auf, doch auch moderne Gebäude – insbesondere mit offenen Raumkonzepten – können anfällig für Schädlinge sein. Die Kosten für die Behebung der durch einen Befall verursachten Schäden können erheblich sein, da Schädlinge, insbesondere Nagetiere, unter anderem Folgendes verursachen:

  • Beschädigung von Geräten, was Brände, den Verlust wichtiger Kommunikationsmittel oder die Kontrolle über kritische Maschinen zur Folge haben kann.
  • Zerstörung von Lebensmitteln, was Kontamination verursacht und Tausende für Ersatz kosten kann.
  • Verbreitung von Krankheiten, die sowohl Mitarbeitende als auch Kunden gefährden.
  • Übertragung von Krankheiten durch Krankheitserreger durch Urin und Kot.
Gebäude ohne Schädlinge, Mäuse, Ratten

Nagetiere

Untersuchungen von Rentokil zum geschäftlichen Einfluss von Schädlingen haben ergeben, dass Ratten zu den zerstörerischsten Schädlingen für Unternehmen gehören. Mit ihrer aussergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit nutzen sie jede Gelegenheit, um in Geschäftsräume einzudringen.

Alle Nagetiere – einschliesslich schwarzer Ratten und Mäusen – sind in der Lage, zu klettern und mehrere Ebenen eines Gebäudes zu erkunden. Zudem sind sie ausgezeichnete Schwimmer und können beschädigte Rohrleitungen nutzen, um über Abwasser- und Kanalsysteme in das Gebäude einzudringen. Beide Arten haben eine ausgeprägte Neigung zum Nagen und hören erst auf, wenn die Öffnung gross genug ist, um hindurchzupassen.

Einmal im Gebäude können Ratten und Mäuse die Bausubstanz, Geräte und Lagerbestände erheblich beschädigen. Sie vermehren sich schnell, sodass bereits ein einziges Nagetierpaar zu einem grossflächigen Befall führen kann. Zudem verbreiten sie Krankheiten wie Salmonellose, Rattenbissfieber und die Weil’sche Krankheit, deren Symptome von mild bis schwer reichen können.

Geänderte Gesetzgebung: Sicherstellung der Compliance

Die EU arbeitet seit mehreren Jahren an strengeren Vorschriften für die Schädlingsbekämpfung, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz giftiger Chemikalien wie Rodentizide.

Diese Änderungen sind Teil umfassender EU-Nachhaltigkeitsinitiativen wie dem Europäischen Grünen Deal, der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie, die darauf abzielen, die Umweltbelastung durch chemische Schädlingsbekämpfungsmethoden zu verringern. Die seit 2013 geltende Biozidprodukte-Verordnung (BPR) legt strenge Richtlinien für den Einsatz von Bioziden fest, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit liegt.

Das übergeordnete Ziel der EU ist es, den Einsatz und das Risiko chemischer Pestizide bis 2030 um 50 % zu senken. Dies ist Teil eines umfassenderen Übergangs zu nachhaltiger Schädlingsbekämpfung, bei dem Methoden wie das Integrierte Schädlingsmanagement (IPM) an Bedeutung gewinnen. IPM setzt auf nicht-chemische Strategien wie physische Barrieren, Lebensraumänderungen und biologische Bekämpfungsmethoden.

Im Januar 2024 nahm die Niederlande als erstes EU-Land Änderungen an den Vorschriften für den Einsatz permanenter Giftköderstationen zur Schädlingsbekämpfung vor. Diese Änderungen unterstreichen das Engagement des Landes für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

 

Wesentliche Änderungen:

  1. Fokus auf Integriertes Schädlingsmanagement (IPM)

    • Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf IPM-Strategien, die präventive Massnahmen und nicht-toxische Alternativen priorisieren. Dazu gehören strukturelle Anpassungen, verbesserte Hygiene und die Minimierung chemischer Behandlungen. Giftköder dürfen nur als letzte Massnahme eingesetzt werden, wenn alle anderen Methoden ausgeschöpft sind.
  2. Strengere Kontrollen für Giftköder

    • Der Einsatz von Giftköderstationen, insbesondere im Aussenbereich, wird strenger reguliert. Chemische Lösungen wie Rodentizide dürfen nur als letztes Mittel genutzt werden, nachdem andere nicht-toxische Methoden versagt haben.
  3. Einschränkungen beim Ausseneinsatz von Ködern

    • Der dauerhafte Ausseneinsatz von Ködern wird schrittweise eingestellt, es sei denn, spezifische Risikoanalysen rechtfertigen ihn. Dies gilt insbesondere in sensiblen Gebieten, in denen nicht-zielgerichtete Wildtiere gefährdet sein könnten.

 

In den nächsten 2 bis 5 Jahren wird erwartet, dass die meisten EU-Mitgliedstaaten strengere Vorschriften einführen, die den Änderungen in den Niederlanden ähneln. Länder wie Deutschland, Frankreich, Belgien und die skandinavischen Staaten werden voraussichtlich bald ähnliche Massnahmen ergreifen, um schädliche Chemikalien schrittweise abzuschaffen.

 

Was bedeuten diese Änderungen für Ihr Unternehmen?

Die jüngsten Gesetzesänderungen in den Niederlanden werden erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben, die eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Schädlingen verfolgen.

Diese Unternehmen können erwarten, dass ihre Schädlingsbekämpfungsdienstleister verstärkt auf Strategien des Integrierten Schädlingsmanagements (IPM) setzen. Das bedeutet, dass anstelle des routinemässigen Einsatzes giftiger Köder der Fokus stärker auf Prävention liegt – durch Massnahmen wie Nagerabwehr, verbesserte Hygiene und bauliche Anpassungen. Der Einsatz giftiger Rodentizide wird auf Fälle begrenzt, in denen andere nicht-toxische Massnahmen versagt haben.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Herangehensweise an die Schädlingsbekämpfung überdenken müssen.

Mehr denn je wird es für Unternehmen entscheidend sein, mit Schädlingsbekämpfungsprofis zusammenzuarbeiten, die IPM-Strategien priorisieren und Präventionsmassnahmen sowie nicht-toxische Alternativen stets in den Vordergrund stellen.

 

Produktion ohne Schädlinge, Mäuse, Ratten

Schutzlösungen zur Vermeidung von Schädlingsbefall in Ihrem Unternehmen

Eine der effektivsten Methoden, um Schädlingsaktivitäten vorzubeugen, ist die Absicherung Ihres Gebäudes. Die FlexiArmour-Serie von Rentokil bietet eine Vielzahl von Schutzlösungen, die dazu beitragen, ein Gebäude vor dem Eindringen von Schädlingen zu schützen, darunter:

  • Verschliessen von kleinen bis grossen Spalten
  • Schutz von Kabelkanälen und Rohren, die durch Böden oder Wände führen
  • Verhinderung des Eindringens von Nagetieren durch den Einsatz von Drahtgeflechten
  • Abdichtung von Türen 
  • Verhindern, dass Nagetiere hochklettern
  • Schutz von Ladebereichen und Rolltoren
Produktion ohne Schädlinge, Mäuse, Ratten

Proaktive Überwachung und schnelle Reaktion mit PestConnect

Die digitale Schädlingsbekämpfung ergänzt den baulichen Schutz durch eine 24/7 vernetzte Überwachung und ermöglicht eine proaktive Reaktion, sobald Nageraktivität auf Ihrem Gelände festgestellt wird.

Unsere innovativen Lösungen, speziell entwickelt für Unternehmen mit strengen Vorschriften, erkennen und bekämpfen Schädlinge, während sie gleichzeitig die Umweltbelastung minimieren.

PestConnect beschränkt sich nicht nur auf die Erkennung von Schädlingen – es verhindert aktiv Befälle, indem unsere Experten mithilfe detaillierter Daten schneller eingreifen können als bei herkömmlicher Schädlingsbekämpfung. Dies erhöht die Wirksamkeit der Nagerkontrolle und reduziert gleichzeitig Unterbrechungen in Ihrem Geschäftsbetrieb.

PestConnect nutzt eine Reihe vernetzter Geräte, um Nagetiere, die in Ihr Unternehmen eindringen könnten, zu überwachen und zu kontrollieren.

  • Sobald ein Gerät ausgelöst wird, sendet das System einen Alarm an einen Rentokil-Techniker, der schnell und effektiv auf die Aktivität reagiert.
  • Während des Besuchs überprüft der Techniker die umliegenden Bereiche auf weitere Anzeichen von Schädlingsaktivität und spricht passende Empfehlungen aus.
  • Falls erforderlich, setzt der Techniker zusätzliche Kontrollmassnahmen mit geeigneten Methoden um.

Alle Details des Einsatzes, einschliesslich Schädlingsaktivität und empfohlener Massnahmen, werden im Online-Portal myRentokil dokumentiert.

Pestconnect ohne Schädlinge, Mäuse, Ratten

Gebäudeabsicherung und digitale Schädlingsbekämpfung von Rentokil bilden zusammen eine umfassende und effektive Strategie, insbesondere zur Bekämpfung von Schadnnagern. Dieser ganzheitliche Ansatz vereint physische Barrieren, proaktive Überwachung und eine digitale Berichterstattung, um Schädlingsbefall frühzeitig zu verhindern, den Einsatz von Rodentiziden auf ein Minimum zu reduzieren und langfristigen Schutz für Ihr Unternehmen zu gewährleisten.

Schädlingsbekämpfung diverser Schädlinge

Seit über 60 Jahren betreut Rentokil Privathaushalte und Unternehmen aller Grössen und Branchen

  • Moderne, wirksame und fachgerechte Lösungen für Privatpersonen und Unternehmen
  • Schweizweites Servicenetz für eine schnelle Hilfe bei Schädlingsfragen
  • Innovatives, digitales Schädlingsmonitoring: 365 Tage, 24 Stunden
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