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Sie sind klein, nachtaktiv, verstecken sich unfassbar gut und saugen menschliches Blut: wir sprechen weder von Mücken, Fledermäusen noch von Vampiren – sondern von Bettwanzen.
Ein Befall von Bettwanzen, lat. Cimex lectularius wird oft erst spät bemerkt – nicht, weil die Tiere unsichtbar sind, sondern weil ihre Spuren leicht mit anderen Ursachen verwechselt werden können.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Bettwanzen und ihre Symptome zuverlässig erkennen und wie wir Sie unterstützen, die kleinen hartnäckigen Parasiten wieder loszuwerden.
Bettwanzen vermehren sich rasch und können in kurzer Zeit ganze Räume befallen. Je früher Sie die Anzeichen erkennen, desto leichter und kostengünstiger lässt sich der Befall bekämpfen. Ein unbehandelter Bettwanzen-Befall kann sich auf weitere Zimmer oder sogar auf andere Wohnungen ausbreiten.
Juckende Bisse, Blutspuren, Kot oder gar ein süßlicher Geruch: Es gibt mehrere Anzeichen und Symptome anhand derer Sie einen Befall von Bettwanzen erkennen können. Als professioneller Schädlingsbekämpfer helfen wir Ihnen bei der eindeutigen Bestimmung, mit diesen Tipps können Sie schon eine erste Einschätzung treffen und erste Maßnahmen einleiten.
Meist wacht man mit auffälligen und oft juckenden Stichen oder kleinen Schwellungen am Körper auf und befasst sich erst durch Recherchen im Internet genauer mit dem Thema Bettwanzen. Sollten Sie auch so zu uns gefunden haben: keine Angst, es gibt eine professionelle und sorgenfreie Lösung für Ihr Problem.
Die Bettwanze sticht nicht, sie beißt. Doch nur selten trifft sie auch beim ersten Stich direkt ein Blutgefäß. Da Bettwanzen längere Wanderungen auf dem Körper des Menschen vermeiden, befinden sich die Bettwanzenbisse daher fast immer in einer reihenartigen Anordnung, der sogenannten Wanzenstraße. Bettwanzenbisse sind dadurch im Grunde charakteristisch, aber können auch mit Flohbissen oder Mückenstichen verwechselt werden. Mit Hilfe weiterer Symptome können Sie meistens gut eingeordnet werden.
Lesen Sie hier mehr über Bettwanzenbisse
Obwohl Bettwanzen auch durch sehr dünnen Stoff beißen können, sind vor allem unbedeckte Körperbereiche betroffen, wie:
Die Wirkung eines Bettwanzenbisses ist unterschiedlich und abhängig von der Sensibilität des Menschen. Während der Biss bei dem einen Menschen extreme und juckende Schwellungen verursacht, zeigt ein anderes Opfer kaum und 20% der Menschen sogar gar keine Reaktion. Der Biss einer Bettwanze ist in der Regel schmerzfrei, der Mensch würde ansonsten aufwachen. Falls Sie jedoch von Bettwanzen gebissen worden sind und Schmerzen erleiden, kontaktieren Sie so bald wie möglich einen Arzt.
Trifft die Bettwanze mit ihrem Biss ein Blutgefäß, kann Blut heraustreten. Bettwanzen sondern in ihrem Speichel einen gerinnungshemmenden Stoff aus, so dass Blut leichter fließt und sie besser trinken können. Dadurch kann es zu feinen Blutflecken auf Bettlaken, Bezug und Nachtwäsche kommen. Natürlich können Blutflecken viele Ursachen haben. Um Bettwanzen zu erkennen, ist die Kombination der einzelnen Symptome entscheidend.
Bettwanzen sind wahre Versteckkünstler. Die lichtscheuen und sehr kleinen Insekten halten sich gerne in der Nähe ihres meist schlafenden Wirtes auf, also dem Bett. Die Faustregel ist, im Radius von 2m rund ums Bett nach Bettwanzen und Bettwanzen-Symptomen zu schauen. Das sind die gängigsten Verstecke, in denen wir Bettwanzen vorfinden:
Auch Hotelgäste sollten ihr Zimmer inspizieren, um kein ungewolltes Souvenir mitzubringen. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie Bettwanzen im Hotel erkennen können – die Tipps können Sie natürlich Zuhause ebenfalls anwenden.
Bei Verdacht auf einen Bettwanzenbefall gilt es schnell zu sein, da Bettwanzen-Weibchen täglich Eier legen – so wächst die Population stetig. Das praktische: Bettwanzen haben Lieblingsorte, die wir als Schädlingsbekämpfer kennen, ebenso wie verräterische Spuren, die sie hinterlassen. Da Bettwanzen sich gerne in der Nähe ihres schlafenden Wirtes aufhalten, empfehlen wir, im Radius von 2 Metern rund ums Bett nach Bettwanzen-Symptomen zu schauen. Inspizieren Sie dabei auch Nachttische sowie Bilderrahmen.
Haben Sie den Verdacht auf Bettwanzen, dann kontrollieren Sie am besten Folgendes:
Falls Sie eine oder mehrere dieser Anzeichen bei sich vorfinden, sollten Sie Ihre Räumlichkeiten professionell auf einen Bettwanzen-Befall hin untersuchen lassen.
Bettwanzen haben eine Größe von ca. 4-6 mm.
Die Körperform ist oval, Rücken und Unterseite sind flach mit sechs kräftigen, gut entwickelten Beinen (Spitzname: Papierflunder). Die Imagines (Erwachsenen) haben schuppenförmige Vorderflügel, die Larven sind ohne Flügel.
Der Mund ist zum Stechen und Saugen spitz zulaufend.
Ausgewachsene Bettwanzen haben eine gelbbraun bis rotbraune Farbe. Nach dem Blutsaugen wechselt die Farbe des Hinterleibs zunehmend von rot zu schwarz.
Gesucht: Bettwanze lat. Cimex lectularius
Tipp: Mit einer Lupe und starker Taschenlampe lassen sich Tiere und Eier oft besser erkennen.
Bettwanzeneier sind weißlich oder cremefarbig, nur knapp einen Millimeter groß und damit äußerst schwer zu erkennen. Sie werden dunkler, kurz bevor die Larven schlüpfen. Die geschlüpften Larven – Nymphen genannt, sind ca. 1mm groß und blass transparent.
Bettwanzen durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien, und in jedem Stadium häuten sie sich:
Nach dem Schlüpfen aus dem Ei sind Bettwanzen zunächst Nymphen. Jede Nymphe muss eine Blutmahlzeit aufnehmen, um zur nächsten Entwicklungsstufe zu gelangen. Insgesamt häuten sich Bettwanzen fünfmal, bis sie zum geschlechtsreifen, erwachsenen Tier werden.
Das bedeutet: Fünf Häutungen in der Entwicklungszeit vom Ei bis zum Adulttier. Die abgestoßenen Häute sind hellbraun und sehen wie schuppige Hautpanzer aus.
Bei guten Bedingungen (z. B. warme Temperaturen und regelmäßige Blutmahlzeiten) dauert dieser Prozess etwa 5–8 Wochen. Die erwachsenen Tiere häuten sich nicht mehr, sie leben mehrere Monate bis über ein Jahr, wenn sie immer wieder Nahrung finden.
So leicht machen es einem die Parasiten leider nicht. In der Regel leben Bettwanzen zwischen einem halben und einem Jahr, können jedoch auch Monate ohne Nahrung überleben. In anderen Zimmern zu schlafen ist leider auch keine Option, denn dann kann es passieren, dass sich die hungrigen Bettwanzen auf die Suche nach ihrer nächsten Blutmahlzeit machen und sich im nächsten Zimmer ausbreiten. Oder sie werden mit der Bettgarnitur in ein anderes Zimmer gebracht. So oder so – von alleine gehen Bettwanzen nicht weg, sie müssen gezielt bekämpft werden und dafür sind wir da!
Bettwanzen vermehren sich rasch und können in kurzer Zeit ganze Räume befallen. Je früher Sie die Anzeichen erkennen, desto leichter und kostengünstiger lässt sich der Befall bekämpfen. Ein unbehandelter Befall kann sich auf weitere Zimmer oder sogar auf andere Wohnungen ausbreiten.
Die Wahrheit ist: Sobald Sie Bettwanzen-Symptome erkennen, müssen Sie sofort reagieren. Bei den kleinen Versteckmeistern hilft nur eine gezielte Bettwanzen-Bekämpfung von uns als Schädlingsbekämpfer.
Denn es hilft leider nicht, das Bettwanzen-Problem auszusitzen und auch Hausmittel sowie gewöhnliche Insektizide versagen gegen die resistenten Überlebenskünstler.
Bettwanzen erkennen erfordert Aufmerksamkeit und eine Kombination aus Beobachtung von Hautsymptomen und typischen Spuren in der Umgebung. Wer die Anzeichen früh bemerkt und schnell handelt, erspart sich hohe Kosten und langwierige Bekämpfungsmaßnahmen.
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