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Als Experten für Schädlingsbekämpfung beantworten wir täglich Fragen zum Verhalten von Mücken. Oft begegnen uns dabei hartnäckige Gerüchte. Um Sie und Ihr Zuhause besser zu schützen, räumen wir heute mit den häufigsten Mythen auf und liefern Ihnen die Fakten.
Gerade in den warmen Sommermonaten gehören Mücken leider zum Alltag. Wenn wir wissen, wie sie wirklich ticken, können wir uns effektiver schützen.
Fakt: Nicht jede Mücke ist gefährlich. Zwar können Arten wie die Asiatische Tigermücke Krankheiten wie Dengue-Fieber oder das Zika-Virus übertragen, doch viele einheimische Arten sind lediglich lästig.
Allerdings beobachten wir eine Veränderung: Durch mildere Winter und feuchtere Sommer breiten sich invasive Arten wie die Aedes albopictus (Tigermücke) in Europa immer weiter aus. Vor zehn Jahren war sie in acht europäischen Ländern aktiv, heute sind es bereits 13. Deshalb nehmen wir die Überwachung und Kontrolle dieser Arten sehr ernst.
Fakt: Es stimmt tatsächlich – Menschen mit der Blutgruppe 0 werden statistisch gesehen fast doppelt so oft gestochen wie Menschen mit der Blutgruppe A.
Das liegt an chemischen Signalen, die wir über die Haut abgeben. Faktoren wie Körperwärme, Kohlendioxid beim Ausatmen und Milchsäure im Schweiss ziehen Mücken an. Manche Menschen produzieren aufgrund ihrer Genetik eine Mischung, die auf Mücken besonders anziehend wirkt.
Fakt: Mücken ernähren sich grundsätzlich von Pflanzensaft und Nektar. Nur die Weibchen stechen, da sie die Proteine aus dem Blut für die Eierproduktion benötigen.
Dabei haben viele Arten Spezialgebiete. Die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens) sticht auch Vögel oder Reptilien. Die Asiatische Tigermücke hingegen ist weniger wählerisch und sticht neben Menschen auch gerne Hunde, Katzen oder Eichhörnchen.
Fakt: Im Gegensatz zu Bienen sterben Mücken nach einer Mahlzeit nicht. Ein Weibchen kann mehrmals zustechen, um genügend Nährstoffe für ihre Eier zu sammeln.
Die Eier werden meist an oder in stehendem Wasser abgelegt. Daraus schlüpfen Larven, die sich über das Puppenstadium zur erwachsenen Mücke entwickeln. Der gesamte Prozess findet im Wasser statt, weshalb Wasserquellen in der Nähe des Hauses oft das Kernproblem sind.
Fakt: Citronella hat eine abwehrende Wirkung, aber die Wirksamkeit ist begrenzt. Sie wirkt oft nur über kurze Distanz und verfliegt schnell.
Studien zeigen: Nur wenn die Rezeptur hochwertig ist, hält der Schutz bis zu zwei Stunden. Wirkstoffe wie DEET (in Repellentien) sind deutlich zuverlässiger. In der EU sind Produkte mit einer DEET-Konzentration von über 50 % aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.
Fakt: Das hängt ganz von der Art ab. Die Tigermücke ist beispielsweise ein klassischer Tagjäger, besonders aktiv kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Da sie sich oft von hinten an Fussknöchel oder Ellbogen heranpirscht, bemerkt man sie meist erst, wenn es bereits juckt.
Fakt: Mücken sind extrem anpassungsfähig. Stillstehendes Wasser ist zwar ideal, aber dafür reicht schon eine winzige Menge aus.
Besonders die Aedes-Arten nutzen künstliche Gefässe in Siedlungsgebieten:
Blumenvasen und Untersetzer
Regentonen
Alte Autoreifen
Verstopfte Dachrinnen
Um Mücken effektiv zu bekämpfen, muss man ihren Lebenszyklus unterbrechen. Wir von Rentokil setzen auf integrierte Lösungen, die genau dort ansetzen, wo die Mücken entstehen.
Haben Sie ein Problem mit Mücken? Wir helfen Ihnen gerne mit praktischen Lösungen vor Ort weiter. Kontaktieren Sie unsere Experten noch heute.
Schutz von Haushalten und Unternehmen vor durch Mücken übertragenen Krankheiten