Leerstehende Immobilien ziehen Mäuse und Ratten an

Die kalte Jahreszeit naht und mit sinkenden Temperaturen fallen Mäuse und Ratten, auf der Suche nach Wärme und Unterschlupf, gerne auch in leerstehende Häuser, Hallen, Garagen oder ähnliches ein.

Auf der Suche nach einem wintertauglichen Unterschlupf sind Mäuse und Ratten nicht zimperlich. Für sie sind lediglich der Schutz vor Wind und Wetter, sowie eine nahe gelegene Nahrungsquelle von Interesse. Besonders gefährdet sind daher leerstehende Häuser, Garagen, Produktions- oder Lagerhallen, da sich die Nagetiere hier ungestört einnisten und ausbreiten können.

Die letzte Gebäude- und Wohnungszählung in Deutschland offenbarte seinerzeit eine Leerstandsquote von 4,4 Prozent, was mehr als 1,7 Millionen Wohneinheiten entsprach. Gerade in Ostdeutschland gibt es deutlich mehr leerstehende Objekte, als im übrigen Teil Deutschland. Dort zählen vor allem das Saarland, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zu den Regionen mit den meisten unbewohnten Wohnungen in Deutschland.

Je nach Dauer des Leerstandes leidet selbstredend die Qualität der Bausubstanz. Risse im Mauerwerk oder in Abzäunungen, Löcher in Abdichtungen, kaputte Fenster (-scheiben) und leicht zugängliche Rohranlagen geben Ratten und vor allem Mäusen – die sich selbst durch kleinste Löcher quetschen können – einen leichten Zugang in das Innere von Wohnungen, Häusern, Hallen, Garagen oder Kellern.

Einmal drinne, können sich die sich zügig vermehrenden Ratten schnell zu einer stattlichen Rattenplage ausbreiten.


Schädlinge auf dem Nachbargrundstück

Leerstehende, von Mäusen und Ratten befallene, Gebäude können für benachbarte Anwohner oder Gewerbetreibende ein großes Problem darstellen.

In Wohngegenden strapazieren die “neuen Untermieter” die Nerven der anderen Anwohner, wohingegen sie in kommerziell genutzten Flächen sogar schnell und unvermittelt Imageschäden und wirtschaftliche Ausfälle verursachen können.

Man denke hier bspw. an die Hotel- und Gastronomiebranche.

Gelangen Schadnager bspw. über ein Nachbargebäude in die Zimmer eines an sich exzellent gepflegten Hotels oder in den Speisesaal eines Restaurants, kann dies schnell den guten Ruf ruinieren. Von wirtschaftlichen Einbußen ganz zu Schweigen.


Wie erkenne ich, ob ich einen Mäuse- oder Rattenbefall habe?

Der Hauseigentümer bemerkt nach längerer Abwesenheit für gewöhnlich recht schnell, ob Mäuse oder Ratten Einzug gehalten haben:

Doch selbst wer keinen Zugang zu einem leerstehenden Objekt hat, kann einen Befall identifizeren:

  • Garagen – Garagen sind sehr beliebte Einfallsbereiche für Mäuse und Ratten. Da das Garagentor nicht selten länger aufsteht oder es alternativ auch offene Fenster, Rohre, Abflüsse gibt, kommen sie sehr leicht in die Abstellräume. Diese schützen vor Wind und Wetter und bieten im besten Falle sogar noch etliche Vorräte zum Überwintern.
  • Komposthaufen – Komposthaufen ziehen Ratten an, da sie oftmals Nahrungsreste enthalten und Wärme geben. Rattenbefall äußert sich u.a. durch Biss und Nagespuren.
  • Mülltonnen / Mülleimer – Außen gelagerte Mülltonnen bzw. Mülleimer enthalten, wie die Komposthaufen, Essensreste und schützen vor Witterungseinflüssen. Mäuse oder Ratten beissen sich zudem problemlos durch das oftmals nur aus dünnem Plastik bestehende Material und so finden sich auch hier Bissspuren am Lagerplatz der Abfälle.
  • Vogelhäuser – Sie bieten nicht nur Vögeln Unterschlupf und ggf. finden sich hier sogar noch Vogelfutterreste.

Schadnager-Probleme beseitigen

Mäuse und Ratten können sich gut verstecken. Gerade in größeren Gebäuden, wo die Zahl der möglichen Unterschlüpfe schnell zunimmt oder bei schon länger leer stehenden Gebäuden mit maroder Bausubstanz.

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Michael Moedder:
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